Hallo zusammen,
ich verfolge diese Diskussion schon recht
lange und möchte nun mal was dazu sagen:
Zuerst ein Wort zu unseren

EU-Mitbürgern;
das sind keine Ausländer mehr, wer das nicht akzeptiert, hat wohl die letzten 8 Jahre ziemlich verschlafen

Punkt!!!!
Ausländer in den Profiligen und auch teilweise darunter sind doch schon seit langem (Fall eiserner Vorhang) eine Selbstverständlichkeit. Bei uns in Bayern und glaubt mir, hier gehen die Uhren wirklich anders, sind Tschechen, Polen und Ungarn schon seit Langem nicht neues mehr.
In meinem Verein (bisher Landesliga jetzt Bayernliga) spielen zwei Tschechen, der eine arbeitet hier als Radiologe (das sind keine Sozialhifeempfänger!) und der andere schon seit langem bei einem äußerst renomierten deutschen (das scheint ja wichtig zu sein) Arbeitgeber. Beide gehen sie hier völlig normal ihrer Arbeit nach und das auch absolut zurecht! Sie sind nicht auf eine Hungerleiderkarriere beim TT angewiesen. Einer von beiden ist im Übrigen in der Jugendarbeit stark engagiert
Auch menschlich möchte ich beide nicht missen. Die sind schwer in Ordnung!
Soll man diese "Ausländer" etwa nicht mehr spielen lassen? Ich finde solche Argumente zum
Wenn ein Vereinschef es in dem Amateurklassen für notwendig hält, Ausländer spielen zu lassen (einzukaufen), dann laßt ihn halt! Wenn er unseren Sport dadurch populärer werden läßt, dann nur zu!
Vielleicht sollten wir mal, zumindest im Amateurbereich, über eine Abgabe nachdenken. Diese kann sich durchaus daran orientieren, wo der Spieler seinen "Lebensmittelpunkt" (Zitat Steuerrecht Ende) hat. Die Mittel daraus können wir durchaus zweckgebunden zur Jungenarbeit verwenden, oder?
Für die Profiligen, wie auch für die Regionalliga, bin ich der Meinung, jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Glaubt jemand ernsthaft, dass man sich den Entwicklungen verschießen kann? Ich jedenfalls finde unsere Bundesliga voll korrekt
Im Zweifelsfall wird doch sowieso eingebürgert

(z. B. John Dundee oder wie der Mensch beim VfB Stuttgart heißt). Wir sind das in unserer Sportart nur noch nicht gewohnt!
Der Tischtennissport hat noch nicht die knallharten Geschäftsmethoden wie Fußball oder Tennis. Aber denken wir doch alle mal zurück an die Zeiten wo ein Günther Netzer als verfemt galt, nur weil er im Ausland sein Geld verdiente. Seht euch doch heute mal in den Fußballbundesligen um. Dann können wir uns alle Diskussionen sparen. Das ist die Zukunft.
Oder an einen Hary Valerien, der sich Anfang der Siebziger Jahre darüber mokierte, dass doch tatsächlich Sportler Schleichwerbung machten (Ski nach dem Rennen hochhalten).
In diesem Sinne, erkennen wir das unvermeidliche und reagieren angemessen darauf... Aber bitte nicht mit Stillstand
In diesem Sinne
The Saw
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Have fun, play defensive.
The Saw