Einzelnen Beitrag anzeigen
  #12  
Alt 13.03.2008, 15:30
docstephan docstephan ist offline
registrierter Besucher
Junior-Forenmitglied
 
Registriert seit: 13.02.2004
Beiträge: 98
docstephan ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Stell dir vor es ist DTTL und keiner will aufsteigen

Die Entscheidungen von Germania Holthausen und dem 1.FC Saarbrücken haben nicht das geringste mit dem neuen Spielsystem zu tun. Sollte sich Borussia Dortmund heute auch endgültig in diesem Sinne entscheiden, hat auch dies völlig andere Gründe als das Spielsystem der DTTL in der Saison 2008/09. Alle drei Klubs haben das zumindest mittelfristige Ziel, in der Deutschen Tischtennis Liga zu spielen und zwar genau nach diesem System, das einigen hier offenbar soviel Kopfschmerzen bereitet - nur ist es ein gewaltiger Sprung von der 2. Liga zur DTTL, der auch wirtschaftlich abgesichert sein muss. Dies gilt umso mehr, wenn man beabsichtigt, in der höchsten Spielklasse eine gute Rolle zu spielen und nicht bloß Punktelieferant für die "Großen" zu sein. So gesehen ist es sicher nicht unvernünftig, noch eine überschaubare Zeit an den Grundlagen und Voraussetzungen zu arbeiten, bevor man den Sprung ins "kalte Wasser" wagt.
Und noch dies zur möglichen bzw. wahrscheinlichen Attraktivität des künftigen Spielsystems: Lasst uns doch mal die "Abstimmung mit den Füßen" abwarten, sprich: schauen, wie sich die Zuschauer entscheiden. Nach einigen Spieltagen der Saison 2008/09 werden wir es schon wesentlich genauer wissen. Ich prophezeie aber, dass es nicht die geringsten Einbußen geben wird. Wir werden in der Saison 2007/08 aller Wahrscheinlichkeit nach eine Zuschauer-Rekordmarke in 42 Jahren Tischtennisbundesliga aufstellen und dieser Trend wird sich nach meiner Einschätzung fortsetzen, zumal künftig immer mehr Spiele pfiffig vermarktet und als publikumsträchtige Sportevents präsentiert werden dürften. Das ist der Trend der Zeit und den hält man auch durch Forendiskussionen nicht auf. Wenn man danach gehen würde, was alles so im Eifer des Gefechts angekündigt, ja angedroht wird, würde es schon gar keinen Spielbetrieb mehr geben. Wenn ich so bedenke, wer seinerzeit bei der Vergrößerung des Balls und der Verkürzung der Sätze - auch von meinen eigenen damaligen Vereinskollegen und selbst ich war mächtig erzürnt - verkündet hatte, nie mehr Tischtennis spielen zu wollen und heute nach wie vor ohne seine regelmäßigen Erfolge oder Mißerfolge in den Verbandsspielen und deren Nachbereitung in schier unendlichen Diskussionen nur eingeschränkt existenzfähig ist ......
Mit Zitat antworten