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Olympia-Boykott in der Folge von Menschenrechtsverletzungen in Tibet
Mich würde mal interessieren, wie die Tischtennis-Gemeinde zu dem Thema steht?
Aus dem Sport- bzw. TT-Tunnel wäre ein Ausfall der Spiele im TT-Land China zwar schade, doch hören Menschenrechte und politische Verantwortung nicht am Tischtennistisch bzw. der Sporthalle auf.
Insofern finde ich die Aussage von Bach schon sehr traurig, der ausschließlich die Perspektive der Sportler sieht, die für dieses Event trainieren, aber kein Wort über getötete Demonstranten, Meinungsfreiheit und Demokratie verloren hat!
Gerade Sport und gerade Olympia hat zwar eine verständigende Rolle zwischen Völkern, doch darf er sich nicht jeglicher politischen Verantwortung entziehen. An der Stelle sei an 1936 in Berlin erinnert, als sich ein Diktator auf deutschem Boden in seinem politischen Handeln durch die Weltöffentlichkeit bestätigt gefühlt hat. China kann und darf nicht mit der NS-Zeit verglichen werden. Allerdings impliziert ein wegschauen und hingehen indirekt die Duldung der Verstöße gegen das Menschenrecht - und die politische Führung in China würde sich in ihrem Handeln bestätigt fühlen.
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Nichts bleibt wie es wird!
Mephisto
TSG Oberrad
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