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AW: Olympia-Boykott in der Folge von Menschenrechtsverletzungen in Tibet
tja...ganz schwacher Auftritt von Dr. Bach im Sportstudio am Samstag. Die permanente Leier, dass das IOC kein politisches Mandat habe...nur armselig. Schmunzeln musste ich trotzdem als er den USA-Joker zog.
Selbstverständlich hat das IOC mit seiner heutigen Machtfülle eine völkerpolitische Verantwortung. In allererster Linie verfolgt es leider doch eher monetäre Ziele.
Unter Umständen kann die Vergabe der Olympischen Spiele tatsächlich auch einen positiven Einfluss auf die politischen Verhältnisse im jeweiligen Land haben und damit auch dem Wohl der dortigen Bevölkerung dienlich sein. Dass dies im Falle China leider nicht der Fall ist, wissen wir spätestens seit den Vorfällen in Tibet.
Die Parallele zu Berlin 1936 mag überzogen erscheinen. Für mich jedenfalls ist offensichtlich, dass diese Spiele auch für China nicht mehr sind als ein riesiges und mächtiges Propagandainstrument.
Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn wir den Rhythmus mal kurzfristig und einmalig auf acht Jahre umstellen würden. Nicht nur die rechtliche Situation und der nicht zu stemmende volkswirtschaftliche Schaden in mehrfacher Milliardenhöhe werden dies leider verhindern.
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