hi,
das vorgehen des schiedsrichters ist exakt regelgerecht. "Es liegt in der Verantwortlichkeit des Spielers, so aufzuschlagen, dass der sr oder hsr sehen kann, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht." (Tischtennisregeln A 6.6). das beantwortet auch deine frage, cd. der sr muss NICHT um den tisch herumlaufen, sondern der spieler muss, wenn er es mit der vorhand nicht hinkriegt, zur not mit der rückhand aufschlagen. das gleiche problem hat ja dann im nächsten satz der andere spieler, so dass sich alles ausgleicht.
@cheftrainer
es ist halt die frage, ob ein tischtennisspiel (bzw. turnier) mit oder ohne offizielle sr ausgetragen wird - wenn mit, dann sollte man sich an die regeln halten und diese auch anerkennen, denn was will der sr machen? die regeln ändern kann er nicht und ob eine regel sinnvoll ist, oder nicht, hat der sr am tisch auch nicht zu entscheiden - eigentlich!

wenn ohne sr gespielt wird, dann können sich halt die spieler einigen, ob das ok ist, oder nicht....aber die vorgehensweise des sr war korrekt, es war keine "seltsame sonderregel oder -auslegung" und kompromisse gibt es bei eindeutigen regeln nicht, auch wenn der gegner einverstanden ist.
mfg
[Diese Nachricht wurde von Edwin am 28-06-2000 editiert.]