Nicht, dass ich falsch verstanden werde: auch ich bin für eine möglichst breite Präsenz der Vereinsvertreter bei Bezirkstagen, etc., aber dennoch kann (und will) ich nicht glauben, dass es bei der Auf- und Abstiegsregelung zu ungerechten Verschiebungen zugunsten eines „stark“ vertretenen Kreises kommen kann. In der Spielordnung des Bezirks Münster heißt es zur (m.E. ganz gerecht)
„Auf- und Abstiegsregelung des Bezirk(s) Münster für die Saison 2007/2008: Jeder der 5 Kreise meldet je einen Aufsteiger für die Bezirksklasse. […] Aus der Bezirksklasse steigen die Mannschaften ab dem Tabellenplatz 11 ab. […] Verbleiben […] mehr als 48 Mannschaften in der Bezirksklasse, steigen so viele Mannschaften aus der Bezirksklasse ab, bis die Sollstärke von 48 Mannschaften erreicht ist.[…] Sind allerdings noch Plätze in der Bezirksklasse frei, so besteht eine Anwartschaft auf einen freien Platz in der Bezirksklasse in folgender Reihenfolge: Sieger und Platzierte der Entscheidungsrunde von 10 Qualifikanten der 5 Kreise. Dabei können alle Kreise 2 Qualifikanten für diese Entscheidungsrunde nominieren.[…]“
Was sollte man an dieser paritätischen Verteilung durch Abstimmung im nächsten (oder irgendeinem anderen) Jahr ändern wollen, wenn man auch die Belange aller anderen Kreise berücksichtigt? Was können die anderen Kreise dafür, dass wir so stark sind? Es steigen ja auch nicht mehr Fußballvereine aus der Regionalliga aus dem Ballungsraum Ruhrgebiet in die 2. Liga auf als aus dem finstersten Osten oder Süden. Selbst wenn wir als Kreis E-L noch so geschlossen auftreten, haben wir doch alle anderen Kreise automatisch gegen uns, und jede von uns initiierte „revolutionäre“ Neuordnung der Auf- und Abstiegsregelung wäre doch im Keim erstickt, oder?
Aber: Im Prinzip hast du natürlich recht