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Hier wird immer so geschrieben, als sei "Schulden machen" direkt mit "Verlust machen" gleichzusetzen und dem ist definitiv nicht so. Denn Schulden, die zB für Ronaldo aufgenommen wurden, stehen ja auch Einnahmen entgegen (genauso wie bei Figo usw.)!
Zeitungszitat:
Real Madrids Einkaufspolitik beginnt sich finanziell auszuzahlen. In den ersten vier Wochen nach dem Transfer von Superstar Ronaldo wurden bereits 120.000 Trikots mit der Nummer 11 verkauft. Bei einem Preis von 72 Euro pro Trikot sind das Einnahmen von 8,64 Millionen. Der WM-Torschützenkönig war für 45 Millionen Euro von Inter Mailand in die spanische Hauptstadt gewechselt.
Schulden machen ist aus natürlich immer mit Risiko verbunden, aber wenn hinter den Investitionen auch Besitz als Absicherung ist, dann hält sich das Risiko in Grenzen.
Ich will die Transferpolitik von Real keinesfalls in Schutz nehmen. Ich habe nur den Eindruck, das bei Real einfach mehr dahinter ist (schon allein an Fans weltweit) als bei dem einen oder anderen italienischen Klub, der sich in den Ruin investiert.
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Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.
Bertrand Russell
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