Die Frage nach der eigenen Existenz ist natürlich ebenfalls eine derer, die die Menschheit beschäftigen. Hier kann man auch zurückgehen an oder VOR den Zeitpunkt t=0, welcher sich auf den Urknall bzw. die Entstehung des Universums bezieht. Viele Physiker vertreten die Meinung, VOR t=0 bzw. vor 10^-43 sec. sei ein Bereich, der eher von der Religion behandelt werden sollte. Doch gibt es auch seriöse Theorien, die sogar belegen, dass es Fluktuationen in einem Nichts geben kann. Eine Theorie hierzu besagt, dass eine Quantenfluktuation aus dem Nichts für die Entstehung von Raum, Masse und Zeit verantwortlich war. Ob die Flukuation sich wohl der Tragweite ihrer Idee bewusst war, sei dahingestellt...
Über Zeitparadoxa kommen wir dem Lösungsansatz nicht wirklich näher.
Schrödingers Katze ist dagegen ein sehr guter Ansatz!
Hier kommen allerdings einige Fragen zu Relativitätstheorie und Quantentheorie ins Spiel, die sich teilweise zu widersprechen scheinen.
Wenn Relativitäts- und Quantentheorie stimmen, so leitet sich hieraus tatsächlich ein Determinismus (eine Voraussagbarkeit) ab, der keinen freien Willen zulässt, da das Wissen um den Zustand eines Systems zu einem bestimmten Zeitpunkt ausreicht, damit der Zustand des Systems zu allen späteren Zeitpunkten festgelegt ist. Das impliziert, dass bei Bestimmbarkeit eines Systems (wie es die Physik versucht) kein Raum mehr für freien Willen existiert, sondern alles vorherbestimmt ist - als "physikalische Zwangsläufigkeit" sozusagen.
Bevor nun einige klassische Physiker aufschreien: Mit "Determinismus" meine ich den U-Teil der Quantenmechanik. Der R-Teil führt zwar die "Quantensprünge" und somit ein zufälliges Element ein, jedoch wäre R in dem Fall zwar zufällig, jedoch auch dann nicht auf so etwas wie "freien Willen" zurückzuführen.
Aber ich lasse Euch jetzt erst mal wieder dran...
Gruß
Olaf