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Offenbar besteht weitgehend Einigkeit darüber, daß die Vielfalt und Attraktivität des Tischtennis durch seine Entwicklung immer weiter beschnitten wird. Die zuletzt hektischen Regeländerungen haben dem nicht entgegengewirkt (war vielleicht auch gar nicht primär die Absicht), sondern diese Tendenz teilweise sogar verstärkt (Ausnahme: die 2-Farben-Regel für Beläge, die ich für absolut positiv halte).
Also was tun? Grundsätzlich sollte man nicht an einer Sportart herumdoktern, aber da das ja jetzt schon passiert ist, halte ich drei weitere Änderungen für sinnvoll.
(1) Ball beim Aufschlag viel höher werfen (50 cm? Da wäre dann genug Spielraum, auf den mm käme es nicht an). Die derzeitige Grauzone würde deutlich reduziert (aus der Hand, gegen den Schläger geworfen etc)
(2) Belagdicke deutlich reduzieren. Das würde mich selbst auch betreffen, aber das Tempo verringern und mehr "richtige" Ballwechsel ermöglichen.
(3) Und natürlich - siehe mein Motto - zurück zur 21. Die Sätze würden wieder mehr Spielraum für Strategie ("Kopfarbeit"), Spielentwicklung und Variationen bieten - einfach mehr Freiraum für Kreativität.
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