Zitat:
Zitat von Cheftrainer
Kinder sind sowieso viel beweglicher als Erwachsene. Das Argument, dass die Trainer verantwortungslos sind (weil mögliche Verletzungen von Jugendlichen) zählt also auch nicht. Insofern ist das Aufwärmen als erzieherische Massnahme wichtig, damit die Kids es lernen. Wenn sie älter sind wird es dann irgendwann notwendig.
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Das ist eine ziemliche Pauschalisierung, die ich zu bezweifeln wage. Bei mir an der Basis ist es so, dass Kinder nicht selten ein ERHEBLICHES Beweglichkeitsdefizit haben. Das liegt am allgemeinen Bewegungsdefizit durch Computer, Gamboy, Fernsehen etc.
Das Aufwärmen sein MUSS, halt ich für umumstösslich, man ist nicht nur körperlich sondern auch mental fitter, als wenn man steif und kalt an den Tisch geht. Woher soll den die Spritzigkeit/Schnellkraft kommen, wenn man aus -3° Außentemperatur und ohne Bewegung an den Tisch geht. Aus dem Nirvana?
Aus den genannten Gründen müssen sich meine Kids in etwa nach dem folgenden Schema aufwärmen:
1. Laufen mit Koordinationsübungen
2. Stretching
3. Bewegungsübungen (z.B. Armkreisen o.ä.)
4. Kreislauf/Schnellkraft aktivieren (z.B. kleines Spiel, schnelle Runden o.ä.)
Das Stretching langsam macht, ist in der Fachliteratur des Öfteren thematisiert worden, mag auch sein, ich versuche dem halt mit den Bewegungsteilen nach dem Stretching entgegenzuwirken.
Geschmeidige aber schnellkräftige Musken dürfte doch das nonplusultra sein, aber da ich mich wundere, dass in Kadern nicht mehr gestretcht wird, lasse ich mich gerne durch Fachargumente

eines Besseren belehren.