Zitat:
Zitat von tarantino
Das ist eine ziemliche Pauschalisierung, die ich zu bezweifeln wage. Bei mir an der Basis ist es so, dass Kinder nicht selten ein ERHEBLICHES Beweglichkeitsdefizit haben. Das liegt am allgemeinen Bewegungsdefizit durch Computer, Gamboy, Fernsehen etc...
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Auch wenn Du es bezweifelst wird dir das jeder Arzt erzählen können. Die Beweglichkeit nimmt mit dem Alter ab. Das ist eine Pauschalisierung die zutreffend ist. Natürlich müssen bestimmte Muskelverkürzungen durch Stretching "behandelt" werden. Aber das passiert im Einzelfall. In der Gruppe gibt es kein Stretching beim Aufwärmen. Gerade nach dem Wachstumsschub haben viele Spieler verkürzte Muskeln die gedehnt werden sollten. Jeder der eine einseitige Sportart wie Tischtennis oft betreibt, muss auch bestimmte Muskeln kräftigen und andere dehnen.
Bewegungsdefizit und Beweglichkeitsdefizit sind übrigens nicht dasselbe. Zudem solltest Du meinen Text nochmal lesen. Du scheinst mir ja zu unterstellen, dass ich prinzipiell gegen Stretching bin.
Stretching ist wichtig, es gehört aber an das Ende des Trainings und nicht an den Anfang.
Die angesprochenen Defizite durch Computer, TV usw sieht man vor allem an den koordinativen Defiziten. Daher koordinativ anspruchvolles Aufwärmprogramm. Stretching nach dem Hauptteil ! So bilden wir in Hessen auch Trainer aus. Das war früher mal anders, aber so langsam fliessen eben die Ergebnisse der verschiedenen wissenschaftlichen Unterschungen (in diesem Fall Uni Köln) in die Trainingslehre mit ein.