Zitat:
Zitat von Carstens_Brüderchen
Was den freien Willen anbelangt, hätte das die Konsequenz, keinen zu besitzen.... Im Prinzip ließe sich unsere Existenz (und alles drumherum) als "spannender Film" betrachten, in dem wir persönlich zwar die Hauptrolle spielen, jedoch keinen Einfluss auf's Drehbuch haben. Womit wir an einer Überschneidung von Physik und Philosophie angelangt wären...
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Das Leben als Film? - Klaro...aber ob der immer und überall sooo spannend abläuft ?
Erinnert mich übrigens ein wenig an 'Der Tunnel' von Gottfried Kellermann aus dem Jahre 1913. - Einige Gedanken der späteren Existentialisten hat die Literatur ja in der Tat vorweg genommen; lange vor Sartre & Co. gab's nicht nur Benn oder Kafka,nein...
...ich denke hier insbesondere an russische Autoren des 19. Jahrhunderts - an die Charakterbeschreibungen und Selbstreflektionen einiger denkwürdiger Romanhelden: Lermontovs Petschorin, Puschkins Onegin, Goncarovs Oblomov oder Turgenevs Rudin...
...dies nur am Rande, ragazzi.