Vorgestern habe ich von unserem Vorsitzenden die genaue Vorgehensweise bei Nutzung von verbotenem Material durch Gegner in Verbandsspielen erfahren.
1. Vor dem Spiel den Spieler auffordern, das Material zu wechseln.
2. Bei Weigerung den gegnerischen Mannschaftsführer auffordern, dafür zu sorgen, daß ...
3. Protest auf dem Spielberichtsbogen
4. Dann auf jeden Fall spielen !! (Sonst =Nicht antreten ; ganz schlimm !!)
5. Dann muß bei Austragen des Mannschaftskampfes prophylaktisch schon berücksichtigt werden, daß die Spiele des Materialisten verloren gegeben werden, und es muß entsprechend weitergespielt werden. Z.B. Es steht 4 (wir): 9 (Materialistenteam) und der Materialist kam 3x zum Einsatz. Dann wird ein 4:6 angenommen und die nächsten Paarungen müssen auf Vorrat gespielt werden.
6. Protest einlegen und Geld überweisen.
Ich finde, ein solches

Prozedere kann nur von einem kranken Hirn

ersonnen worden sein. Was soll der Sch

? Die einzig vernünftigen Regelungen wären:
a) an Ort und Stelle wird dem Materialisten ohne Spiel der Punkt aberkannt.
b) oder - noch besser - die Mannschaft verliert nach dem Protest 0:9. Dann kommt Druck von den Kollegen auf den Materialisten.
Ich werde, sollte ich mit einem solchen Materialisten konfrontiert werden, zwar das Reglement einhalten, aber das Spiel wird lustig werden: 5x Fehlaufschlag von mir, 5x ein Return, daß der Ball im hintersten Hallenwinkel landet, ... bis zum 0:21 für mich. Wenn das jeder so macht, kann der nicht viel Spaß am Spiel haben.
Konkreter Anlaß war ein Spieler der Bezirksklasse, der noch immer !!! mit dem verbotenen TSP Curl Spezial spielt und dies auch partout nicht lassen will.
[Diese Nachricht wurde von Cogito am 22-06-2000 editiert.]