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AW: Spielverzögerung beim Aufschlag bzw. zwischen Aufschlägen
Bei den 3 oben genannten Beispielen gibt es 2 Möglichkeiten:
Der Spieler erzeugt die Verzögerung um sich zu konzentrieren (bzw. Ritual), oder um sein Gegenüber zu provozieren.
Da die Schiedsrichter in den unteren Ligen meistens Mit- bzw. Gegenspieler sind, werden diese immer hinter ihrem Sportskameraden stehen.
Für den Fall dass mein Gegner sich viel Zeit lässt und ich dies im Spiel anbringe, wird es in den meisten Fällen zur Diskussion kommen. Und genau hier stellt sich mir die Frage, ob ich wirklich so abgelenkt von den Zeitpausen meines Gegners bin oder ob ich ihn auch wieder provozieren will, weil ich denke/weiß, dass er seine Sonderpausen mit der Absicht mich aus dem Spiel zu bringen einfügt.
Da m.E. die Regelauslegung hier etwas schwammig formuliert wurde, würde ich mir im Voraus kurz überlegen, ob der Aufwand die Entschädigung Wert wäre und erst anschließend handeln.
Folgendes Beispiel:
Mein Gegner ist über 30 Jahre älter als ich und ich merke, dass er ein wenig mehr Zeit zum Rehablitieren der Spielzüge braucht. Mit Sicherheit macht er es mit Absicht, aber mit dem Ziel mich aus dem Spiel zu bringen?
Klar ist jede Situation eine Eigene, aber mit einer Portion Feinfühligkeit sollte doch meistens der richtige Weg im Spiel gewählt werden.
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