Zitat:
Zitat von JanMove
Bei allem, was darüber hinausgeht landet man entweder bei der Religion oder Esotherik.
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Du bist immer noch 'im System' der Wissenschaften verhaftet. Natürlich müssen diese ihre Axiome nicht 'begründen', das musste auch die römisch-katholische Kirche im Mittelalter nicht - und sie muss es auch heute nicht.
Sie verfolgt, wie gesagt einen sinnvollen Dezisionismus.
Nur stehen wir doch vor dem Hintergrund der großen Kränkungen (Innen,- Außen- und Mitwelt durch Freud, Kopenikeus und Darwin, grob gesagt) vor einem massiven Rechtfertigungsproblem allgemeiner Art.
Anders: Wie kann ich Herrn Bin Laden oder auch Herrn Busch irgendwas von Menschenrechten erzählen, wenn es keine univesell gültigen Sätze gibt?
Die moderne Wissenschaft hat sich ganz bewußt und sinnvollerweise aus diesem Gebiet zurückgezogen; einige besonders verbohrte Geister negieren dabei sogar die Existenz der Fragestellung, um ihre eigene Axiomatik zu retten.
Allein: die Frage stellt sich doch.
Gibt es eine Begründung für die Menschenrechte? Kann man sagen, diese seien universell gültig, auch wenn irgendjemand erzählt 'bei uns is aber ganz anders'?