Vorneweg:
Ich spiele ein donic persson power allround als holz, auf der Vorhand einen Friendship 40h (alte Version) in 2,1 (glaube ich) mm , welcher frisch "gelampölt" ist.
Letztens habe ich mit einem vereinskollegen mal kurz einen schlägertausch gemacht. Was für ein holz er spielt kann ich nicht sagen, als beläge hatte er armstrongs, weiss aber nicht genau, welche (könnten new chopper gewesen sein). Stärke geschätzt 1,5 mm.
Er ist mehr der Konter / Blockspieler, steht also immer nah am tisch, ich selbst bewege mich da erheblich mehr (ob immer sinnvoll mag dahin gestellt sein

)
Jedenfalls hatte ich das gefühl, das bei seinen belägen (VH und RH waren die gleichen) kaum katapult vorhanden war. Wenn ich mit meiner VH blocke, kann es schon mal passieren, das selbst ohne druck nach vorne die bälle zu weit gehen, während bei seinen belägen ohne druck nach vorne die bälle ins netz fallen (oder zumindest fast, je nachdem wie hart der schlag des gegners war).
Dabei haben sich mir dann folgende fragen gestellt:
wonach wird eigentlich der katapultwert, welcher bei händlern öfter dazusteht, bemessen? (Ich weiß jeder händler hat da seine eigenen sachen und so wirklich trauen kann man den werten nicht, aber ein anhaltspunkt ist es ja allemal)
Wird der katapultwert ohne schwamm gewertet, oder in max? oder ganz anders?
egal wie er gewertet wird, wir verändert er sich dann bei veränderung der schwammstärke?
wenn man den belag dann in minimalst schwamm nimmt, müssten ja die eigenschaften des holzes mehr zum tragen kommen, da der ball ja öfters mal "durch" geht. Erhöht das dann wieder den katapultwert? oder ist dieser dann noch geringer?
wenn beläge in max, kommen dann die eigenschaften des holzes überhaupt noch groß zum tragen? oder spielen sie dann eher eine untergeordnete rolle?
Hat die schwammdicke einfluß auf das spinverhalten? hat das holz darauf einfluß?
Fragen über fragen...
Sorry das der beitrag etwas länger geworden ist...
und danke für eventuelle antworten