Einzelnen Beitrag anzeigen
  #91  
Alt 03.04.2008, 17:44
henrypijames henrypijames ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 13.06.2004
Beiträge: 4.820
henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)henrypijames ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Olympia-Boykott in der Folge von Menschenrechtsverletzungen in Tibet

Zitat:
Zitat von philoktet Beitrag anzeigen
2. China würde Journalisten zulassen, wenn man sich sicher wäre, dass nichts Fragwürdiges passiert.
Das ist aber eine extrem fragwuerdige Praemisse. Erstens ist die chinesische Regierung pathologisch verschlossen, sie muss also keinen besonderen Grund haben, um sich abzuschotten. Zweitens hat die westliche Medien eine lange Tradition von sowohl unabsichtlicher Befangenheit als auch vorsaetzlicher Feindschaft gegenueber China, sodass auch aus "nichts Fragwuerdiges" irgendetwas falsch interpretiert bzw. schlicht erfunden werden kann.

Zweifelsfrei hat die internationale Presse keinen Grund, die chinesische Regierung zu vertrauen. Anders herum ist es aber genau so richtig, dass die chinesische Regierung keinen Grund hat, die westlichen Medien zu vertrauen. Das gegenseitige Misstrauen fuehren zu Konflikte, die wiederum das Misstrauen vergroessert - ein Teufelskreis.

Der richtige Weg fuer die chinesische Regierung waere, sich einfach zaehnenkrischend zu oeffnen und die gegenwaertige Befangenheit bzw. Feindschaft der westlichen Medien durchzustehen. Mit der Zeit wuerde es naemlich dann zu einer beidseitigen Annaeherung kommen. Von der westlichen Medien kann man solchen ersten Schritt nicht erwarten, denn im Gegensatz zu einer Regierung arbeiten die Medien nicht unter einer organisierten Strategie.
Mit Zitat antworten