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Hallo Zusammen,
es gibt in der Sportwissenschaft, in kaum einem Bereich, so viele scheinbar wiedersprüchliche Ergebnisse wie zum Thema Stretching.
Die im Spiegel vorliegenden Ergebnisse sind wahrscheinlich richtig, aber ich bin mir sicher, dass im abschließenden Kapitel der Arbeit die Aussage in den richtigen Zusammenhang gesetzt und relativiert wurde. Daraus zu folgern, dass man Stretching allgemein weglassen kann ist schlichtweg falsch und war mit Sicherheit die Interpretation des Spiegels und nicht die der Sportwissenschaftler.
Das Stretching nicht dem Muskelkater (Mikromuskelfaserrisse) vorbeugt ist übrigens nichts Neues.
Unbestritten ist im Zusammenhang mit Dehnen:
Stretching ist wichtig um, das Verkürzen von Muskelgruppen durch einseitige Belastung zu verhindern, und damit langfristig (nicht in dieser TE) Verletzungen und Haltungsschäden vorzubeugen.
Stretching beschleunigt Regenerationsprozesse und Abtransport von Stoffwechselrückständen im Muskel und in den Gelenken
Die Gelenke werden besser "geschmiert" und es führt zur Temperaturerhöhung, allerdings hat hier lockeres einlaufen die gleiche Wirkung.
Ob Stretching unbedingt ins Aufwärmen gehört, dazu gibt es widersprüchliche Ergebnisse.
Auch zur Wirkung verschidener Dehnmethoden gibt es keine einheitlichen Ergebnisse.
Stretching gehört aber wegen der langfristigen Wirkung auf alle Fälle zu jedem Training dazu vor allem zum Krafttraining. Entscheidend ist aber, dass es richtig durchgeführt wird. Ein "Festhalten der Extremitäten", wie es von vielen praktiziert wird, bringt gar nichts.
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Gruss Lukas
Die beste Art die Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu gestalten. (Alan Kay)
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