|
O je, lieber HJJ, Du hast mE schon ein ziemlich verqueres Verständnis von Staat und Sport. Natürlich sind Profi-Sportler(innen) Arbeitnehmer mit allen Rechten und Pflichten - z.B. auch der, Steuern und Abgaben zu bezahlen. Wie übrigens die Vereine - im Tischtennis sind ja noch alle gemeinnützig und genießen damit erhebliche staatliche Vorteile - für ihre Profis Arbeitgeber sind. Auch als solcher hat man nicht nur Vorteile, sondern auch Pflichten, z.B. die Fürsorgepflicht gegenüber seinen Angestellten. Wenn das ein Verein - z.B. Burgwedel - nicht so gesehen hat, dann ereilt ihn das gleiche Schicksal wie ein Betrieb, der nicht wirtschaften kann. Die "Dummen" sind in diesem Fall die Sportler(innen) und Verbände, die dem vereinbarten Geld hinterherschauen.
Alle Vereine mit Profisport, die in den vergangenen Jahren aus den oberen Klassen verschwunden sind, sind an der Unfähigkeit ihrer Funktionäre gescheitert, die zwar vielleicht ein Herz für Tischtennis gehabt haben, aber wenig Verstand als Leiter eines Unternehmens Sportverein. Und Unternehmen sind Sportvereine mit einem Etat ab € 100.000.- aufwärts schon lange.
Fazit: Nicht nach dem Staat schreien (der den Sport mit Milliardenbeträgen - z.B. durch direkte Geldspritzen, durch die Bundeswehr und Infrastrukturmaßnahmen für Stadien, Hallen etc. fördert!), sondern an der eigenen Nase packen und die Gesetze der Marktwirtschaft beachten!
|