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Der Würzburger Zweitligist trifft auf Titelaspirant Gräfelfing
Die erste echte Nagelprobe
Main-Post 10.10.2002 21:31
Zweite Bundesliga Männer
Würzburger Hofbräu 96 -
TSV Gräfelfing
(Sonntag, 15 Uhr Heuchelhofhalle)
Der dritte Spieltag hält für den Würzburger Zweitligisten den bislang größten Brocken bereit. Der TSV Gräfelfing wurde via Internet von den Ligakonkurrenten zu einem der Meisterschafts-Favoriten erkoren. Und besieht man sich einmal die Aufstellung der Gäste, wird schnell klar weshalb. Mit Richard Prause steht der 18. der deutschen Rangliste im vorderen Paarkreuz an der Platte.
Der Chinese Yang Lei, die Nummer zwei der Gräfelfinger, gehört übrigens der Würzburger Trainingsgruppe an und ist daher für die Quingyu Meng und Gabriel Stephan kein Unbekannter - auch wenn die Bilanz der Trainingsmatches positiv zu Gunsten des Würzburger Spielertrainers ausfällt. Benjamin Rösner dagegen hat bei seinem Sieg im Qualifikationsturnier zum Bayernschild-Wettbewerb ausgerechnet gegen den Gräfelfinger Daniel Demleitner nach fünf (falsch - richtig: sieben) hart umkämpften Sätzen die einzige Niederlage einstecken müssen. Für Rösner also die direkte Gelegenheit, sich für diesen Makel in seiner ansonsten sauberen Turnier-Bilanz zu revanchieren.
Aber auch der Rest des Teams ist motiviert bis in die Haarspitzen: "Die Mannschaft weiß genau, worum es geht, und ist hoch konzentriert", sagt Manager Karl-Heinz Schätzlein. Zumal Gräfelfing sicherlich keine Übermannschaft ist, wie die erste Saison-Niederlage der Gäste gegen Passau beweist. Übrigens eine Mannschaft, die Würzburg im Pokal bereits besiegt hat - auch wenn der Modus dort nur drei Spieler vorsieht, während in der Runde ja mit sechs Akteuren angetreten wird. "Außerdem hat der Pokal wirklich seine eigenen Gesetze", mahnt Schätzlein vor allzu übertriebener Vorfreude.
Eine erste echte Nagelprobe ist die Partie gegen Gräfelfing dennoch: "Zwar geht die Runde noch ein Weilchen, aber nach dem Spiel gegen einen Meisteranwärter weiß man eben genau, wo man steht", findet Schätzlein.
Von unserer Mitarbeiterin Nadine Klikar
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