SC Vogt II - TSG Lindau-Zech IV 6:9
für den Fall, dass sich doch jemand für Spielberichte interessiert, hier jener von Vogt. Die Ausgangssituation war klar: Da die TSG 3 Punkte voraus war und das bessere Spielverhältnis hatte, benötigten wir einen Sieg plus einen Punkt in Bergatreute oder aber einen klaren Sieg (mind. 9:3) und eine knappe Niederlage in Bergatreute (6:9 oder 7:9).
Die Gäste kamen wie erwartet mit den starken Yagkan, Hotz und Riehle an Pos. 4-6, wir spielten komplett, also mit JES Fabian Schick (da dieser in der Vorrunde Stiefenhofer geschlagen hatte) und ohne Dietmar Eisele.
Die Eingangsdoppel waren alle auf des Messers Schneide, doch sowohl Haller/Diemschnig als auch Skibak/Schick produziertem im entscheidenden fünften Satz zu viele Fehler. Eisele R./Rogg begannen stark, verloren aber die beiden folgenden Sätze absolut unnötig mit 9:11 und konnten gegen das am Ende immer sicherer agierende Doppel Stiefenhofer/Riehle nicht mehr zulegen.
Haller und Diemschnig verkürzten mit problemlosen 3-Satz-Siegen auf 2:3, dann brachte Skibak in einem absolut sehenswerten Match Yagkan dessen erste Rückrundenniederlage, wobei allein der nciht enden wollende zweite Satz (20:18) ein Eintrittsgeld wert gewesen wäre. Auch Jugend-Ersatz Fabian Schick war erfolgreich: er konnte seinen Vorrundensieg gegen Stiefenhofer in überzeugender Manier wiederholen. Vogt führte also mit 4:3, doch das bärenstarke hintere Paarkreuz der Gäste kam ja erst noch. Ich begann gegen Riehle stark und gewann den ersten Satz etwas glücklich mit 11:9, doch dann hatte sich Riehle auf meine Stärken eingestellt und konnte diese mit all seiner Routine taktisch geschickt ausschalten. Auch Rogg fand kein Mittel gegen das druckvolle Angriffsspiel von Hotz, und somit lagen wir wieder 4:5 hinten.
Als dann auch Haller in fünf Sätzen gegen Bischof zum 4:6 unterlag (die letzten 3 Begegnungen hatte Haller jeweils knapp gewonnen), schwanden die Hoffnungen auf einen Sieg auf ein Minimum. Zudem fehlte uns (oder zumindest mir) die Unterstützung der ersten Mannschaft, da diese ja auswärts in Langenargen spielten. Zwar konnten Fritz Diemschnig und Werner Skibak noch zum 6:6 ausgleichen, doch das letzte Aufbäumen fehlte; und die Anfeuerungsrufe einer Handvoll jugendlicher Zuschauer konnte daran auch nichts mehr ändern. Jedenfalls waren die folgenden drei Einzel eine klare Angelegenheit für die Gäste, die anschließend die Sektkkorken knallen lassen konnten.
Am nächsten Morgen folgte dann der nächste Schock , als die Nachricht vom
Baindter 9:7-Sieg gegen Bergatreute eintraf

und ein Blick auf die Tabelle verriet, dass man nur noch mit hauchdünnem Vorsprung vor Baindt liegt. Doch ein Unentschieden in Bergatreute stand ja eh auf dem Plan

nur dass dies jetzt eben nicht zum drittletzten, sondern nur zum vorletzten Platz reichen wird.
Interessant wäre dann aber doch noch, wieso beim Stand von 7:5 für Baindt gleich zwei Spiele kampflos entschieden werden: erst Pfob auf Seiten der Gastgeber und anschließend Maluck auf Seiten von Bergatreute. Dass sich in einem Spiel gleich zwei Spieler verletzen, scheint mir doch sehr unwahrscheinlich. Mir ist so ein Fall jedenfalls nicht bekannt.
Also was war da los? (War vielleicht einer oder beide zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr anwesend, weil er noch einen "Termin" hatte? Ist natürlich reine Spekulation ich weiss aber das soll im Forum ja erlaubt sein

)
Was meinen die anderen Forumsbesucher? Ist euch ein solcher oder ähnlicher Fall bekannt, also dass jemand wie im Falle Maluck sein erstes Einzel gewinnt und zum zweiten Einzel gegen einen vom Papier her schwächeren Gegner gar nicht mehr antritt? Oder gibt es andere Vermutungen. (Nach den Glückwünschen an Leukirch und dem Hickhack um Christazhofens Huber ist es denke ich Zeit für ein neues Diskussionsthema) Aber
vielleicht kann uns ja jemand von Baindt oder Bergatreute aufklären - Marco B soll sich ja ab und zu hier im Forum herumtreiben...