Zitat:
Zitat von CL3001
TuS-Mannschaft löst sich auf
Warstein, 14.04.2008, Hartwig SELLMANN und Georg GIANNAKIS
, 0 Kommentare
Warstein.Schon nach dem vorletzten Heimspiel der Tischtennis-Männer des TuS gegen Bayer Uerdingen II (3:9) steht fest: Diese Mannschaft wird es in Zukunft nicht mehr geben.
Das gesamte Team bricht am Ende des Monats auseinander. Selbst Urgestein Marco Hovemann wird Warstein verlassen und sich dem Oberligisten TTV Bönen II (nächsten Sonntag noch beim TuS zu Gast) anschließen. Andrzej Biziorek liebäugelt mit dem Wechsel zu einem Landesligisten im Paderborner Raum.
Hovemann nach Bönen
Die beiden aus Schloß-Holte stammenden Spieler Sebastian Guhe und Daniel Hoppe werden sich ebenfalls neu orientieren. Andreas Nübel (von Beruf Bankkaufmann in Köln) wird ganz aufhören. Und die Nummer eins Pavel Stopinski zieht es wieder zurück in seine polnische Heimat. Das war schon geplant „Es ist schade, wenn man in diesem Verein groß geworden ist”, sagt Marco Hovemann. „Das wird jetzt bald das Ende meiner Laufbahn sein. Ich spiele kein Tischtennis mehr”, gibt Andreas Nübel bekannt.
Aushängeschild wird eingefroren
Enttäuscht: Abteilungsleiter Norbert Vogt. (WP)
Enttäuscht: Abteilungsleiter Norbert Vogt.
Abteilungsleiter Norbert Vogt nimmt angesichts des Mega-Aderlasses und der enttäuschenden Saison kein Blatt vor den Mund: „Ich bin enttäuscht von allen Spielern. Das Aushängeschild der Senioren wird eingefroren.” Denn wenn es ganz schlimmt kommt und der Hauptvorstand keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stellt, werde sich die erste Mannschaft in die Bezirksklasse zurückziehen müssen.
Focus auf Nachwuchs legen
Norbert Vogt: „Die Lichter gehen hier nicht aus, sie gehen nur neu an. Wir wollen künftig verstärkt den Focus auf den Nachwuchs legen und einen Neuaufbau starten.” So soll auf jeden Fall Tobias Menke fest in der Ersten integriert werden. Ob von auswärts neue Aktive hinzukommen, und vielleicht doch noch eine Mannschaft für die Oberliga zusammengestellt werden kann, hängt von den Gesprächen mit dem TuS-Vorstand am morgigen Dienstag ab. In einer Woche wird die jetzige Formation auf jeden Fall komplett vom TuS verabschiedet.
Gegen Uerdingen versuchten die Spieler um Marco Hovemann alles, um sich selbst, und den spärlich anwesenden Zuschauern, ihre zweifellos vorhandenen spielerischen Qualitäten zu zeigen. Letztendlich verlor man zwar 3:9, aber, so Vogt, „das nackte Ergebnis spiegelt nicht wieder, dass in weiteren drei Matches etwas unglücklich jeweils in fünf Sätzen verloren wurde.”
Warum denn enttäuscht? Es war doch abzusehen, daß mit nicht vernünftiger Verstärkung die Lichter ausgehen werden.
|
Also...wenn das mit Andrzej stimmt...wir hätten wohl nen Platz in DJK Paderborn frei...im Doppel haben wir beiden ja mal sehr gut harmoniert!! Er könnte aber auch gerne direkt in der Verbandsliga aufschlagen und muss nicht erst den mühsamen Weg über die 2. in der Landesliga gehen und sich dort beweisen! :-)
Naja...Spaß beiseite! Schwerer Gang für Warstein; auf der anderen Seite wurde dort jahrelang sehenswerter Sport für die vielen Zuschauer geboten!!!
Rakete