Die Aufschlagannahme ist auf kurze Unterschnitt- oder Seitschnittaufschläge genau das gleiche, wie die oben beschriebenen Annahmen des Rückschlages.
Längere schnittarme Aufschläge werden gekontert, mit hochgriffigen KN angezogen und mit höherem Risiko auch wieder geschossen.
Längere Schnittaufschläge sind hingegen problematischer anzunehmen (wurde auch glaube ich oben schon mal von jemandem erwähnt).
Bei diesen versuche ich mit der Noppe schnell zu schupfen, oder ich ziehe die Bälle leicht an, bzw. kontere sie gefühlvoll.
Oft hilft auch ein sehr risikoreicher Schuss, der einfach nur brachial genug aussehen muss. Selbst wenn dieser 3 Meter hinter dem Tisch landet überlegt sich der Gegner beim nächsten mal zweimal, ob er noch einmal diese Aufschlagvariante wählt.
Somit wurde die Schwäche der KN optimal vertuscht.

(an alle Leser: Nicht weitersagen!

)
Den Pistol habe ich schon mal gespielt, für einen KN-Anfänger ist er hingegen nicht optimal. Der Schwamm ist sehr weich, so dass der Block (eigentlich die Stärke von KN) durch das schwammige Gefühl geschwächt wird.
Desweiteren finde ich den Pistol als Einstiegsnoppe zu schnell.
Empfehlen könnte ich dir den Kokutaku 119. Diese KN ist eine echte Allroundnoppe, mit der man wirklich alle Schläge (auch Abwehr) kontrolliert spielen kann. Dennoch ist die Noppe auch im Block sehr gefährlich einzusetzen, da die Bälle stark nach unten ziehen.
Im Preis-/Leistungsverhältnis ist diese Noppe darüber hinaus fast unschlagbar.
Eine weitere Möglichkeit stellen die Einstiegs-KN von Friendship dar (799 als Allroundnoppe, den 802 als "Schuss-KN", mit der der Topspin dann allerdings sehr schwer fällt).