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AW: Kreisklassen-Reform 2009/2010
Zum Auffangen der BZK-Absteiger: Sollten es wirklich 6 Absteiger werden, dürfte man nur 2 Mannschaften aus der 1.KK aufsteigen lassen, also nur die Meister. Bei 2 Aufsteigern aus der Kreisliga (wovon man bei der derzeitigen Regelung auch nur ausgehen darf), müssten dann die Plätze 7 bis 12 absteigen. Besser wäre es allerdings, wenn man die Mannschaften erst ab Platz 9 absteigen lässt und man für den Extremfall die Kreisliga für ein Jahr auf 13 bzw. 14 Mannschaften aufstockt.
Zu den Entscheidungsspielen: Da wäre eine Dreiergruppe mit dem 10. der Kreisliga und den 2. aus der 1.KK meiner Meinung nach besser. Denn woher weiß man, welche Mannschaft stärker ist? Dreiergruppen haben bisher auch gut geklappt.
Das Übergangsjahr: Dies wäre natürlich der Hauptnachteil. In der Kreisliga könnte man sich kaum halten. Wenn man 2009/2010 Kreisliga spielen will, wäre es ja fast besser, nicht aufzustiegen, weil die Meisterschaft in der 1.KK vielleicht leichter ist, als in der KL in die obere Tabellenhälfte zu kommen. Gerechter wären hier Entscheidungsspiele zwischen den Meistern der 1.KK und den Mittelfeldmannschaften der KL, auch wenn dieser einmalige Aufwand etwas hoch wäre.
10er- oder 12er-Gruppen: Die 12er-Gruppe hat mehr Vorteile. Für einige Großvereine war es doch ein Problem, mehrere Mannschaften an einem Heimspieltag unterzubringen, weil man es aufgrund der verschiedenen Terminpläne nicht einrichten konnte, dass zum Beispiel eine Mannschaft aus dem Bezirk genau dann Heimspiele hat, wenn eine Kreismannschaft auswärts spielt. Vier Spiele mehr sind doch kein Problem. Wenn das jemandem zuviel ist, dann kann er ja ein paar Spiele aussetzen. Wer gerne öfter spielen würde, konnte das in einer 10er-Gruppe nicht, weil es einfach keine weiteren Spiele mehr gab. Außerdem glaube ich, dass auch Fußballer Familie haben und kein Problem damit haben, dass dort auf Kreisebene die Liga aus 16 bis 18 Mannschaften besteht.
Zur Namensreform: Die WO des WTTV sieht keine Kreisoberliga vor. Möglich wäre dann noch der Vorschlag von rebelbp. Allerdings wäre das doch das kleinste Problem, denn jeder, der einen gesunden Menschenverstand hat, weiß doch, dass es nicht auf den Namen der Spielklasse ankommt, sondern auf die Stärke der übrigen Mannschaften in der Gruppe.
Aufstieg in die BZK: Diese Regelung war in diesem Jahr etwas verwirrend. So konnten die Teilnehmer am Relegationsspiel innerhalb ihrer Gruppe das Teilnahmerecht weitergeben, die Meister das Aufstiegsrecht aber nicht. Bis kurz vor Ende der Runde wusste man diesbezüglich nichts genaues. Außerdem musste man bisher vor der Relegationsrunde des Bezirks noch schnell ein Entscheidungsspiel ansetzen. Damit musste man als Relegationsteilnehmer bis zu drei Aufstiegsrunden spielen.
Also meine Meinung: für eine Kreisliga und für 12er-Gruppen. Die Nachteile könnte man minimieren, so dass die Vorteile überwiegen.
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