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ERNÜCHTERUNG IN MAGDEBURG
Anstelle von "deutsch" sprachen sowohl der Halbfinal-, alsauch der Finalgegner des Chinesen "russisch" als Muttersprache.
Von den 33 deutschen Startern erreichten jeweils nur 3 Damen und 3 Herren die zweite Runde. Spätestens im Viertelfinale war dann für die Letzten Endstation.
Keine Frage, eine magere Ausbeute im eigenen Land.
Dennoch bekamen die Zuschauer Tischtennis vom Feinsten geboten.
Umso mehr verwundert es daher, daß ein Kommentator am 19.10. bei "Tischtennis.de" dem deutschen Spitzensportkoordinator mit der Überschrift:
"Cheftrainer zieht insgesamt positive Bilanz"
(sicherlich unbeabsichtigt) mangelndes Urteilsvermögen unterstellt.
Dabei hatte Dirk Schimmelpfennig korrekt analysiert: "Schade ist natürlich, dass wir nun nicht wie erhofft am Finaltag vertreten sind."
Bleibt die Frage, wer sich solche (unzutreffenden) Überschriften ausdenkt und wem damit geholfen ist. Welches deutsche Abschneiden wäre demnach wohl eine "negative Bilanz"?
Wenn wir aber immun gegen ehrliche Kritik und ressisdent für entsprechende Schlußfolgerungen (Verbesserungen) sind, bleibt Tischtennis bei uns weiter auf Talfahrt.
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Narrenmund tut Wahrheit kund !
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