Zu diesem Thema habe ich mich auch schon einmal ausführlich geäußert und vor allem vom ASV'ler (danke dafür) reichlich dazu lernen dürfen, deshalb nur so viel dazu:
Als ich aus dem vorderen Paarkreuz der Bezirksklasse Sachsens mit hoch positiver Bilanz nach Bayern kam wurde ich als C-Klassespieler eingestuft. Da mein Wechsel allerdings zur Rückrunde stattfand und bei nur 8 Einsätzen in Dieser nicht die entsprechenden Punkte zu holen waren, damals gings noch nach der Anzahl der gewonnenen Spiele, durfte ich beim Ansbacher Brettschneiderturnier nur D-Klasse spielen (auch auf eigene Anfrage wurde ein Start in der C-Klasse verwehrt)! Das hab ich dann auch gewonnen (im Finale in einem für D-Verhältnisse hochklassigen Spiel gegen einen Herrn Haßfurther, der heute, wie ich übrigens auch, B-Spieler ist).
Das Einstufungssystem heutzutage (nach Quotient) ist da schon um einiges besser, aber, wie bereits durch andere Vorschreiber ausgeführt, etwas anfällig bei "eingewanderten" Spielern! Da ist einfach das Fingerspitzengefühl bei den Verantwortlichen gefragt! Ich fühle mich jedenfalls in der B-Klasse, obwohl ich nur 2. Kreisliga spiele, "sauwohl" und kämpfe jedes Jahr aufs neue, den entsprechenden Quotienten für C/B auch zu bekommen! Das System an sich funktioniert gut, und es wgegen 1,2 Kinderkrankheiten zu verteufeln halte ich für absolut falsch.
Also ruhig Blut an alle, Skandale sehen anders aus!
Gruß AngusSchuan
PS: Und jetzt noch mal von mir, für alle Meckerer:
Die Verantwortlichen freuen sich immer über Leute, die Ihnen Arbeit abnehmen, wenn Sie glauben mehr vom Fingerspitzengefühl zu haben und mehr an Zeit, für die ausführliche Prüfung der tischtennisbezogenen Vorgeschichte der "Einwanderer", aufbringen zu können.