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AW: 2.Bundesliga Nord Herren 2007/2008
DJK feiert trotz Niederlage
Herne, 27.04.2008, Von Uwe Eulig
Ausfall von Marko Jevtovic kann nicht verkraftet werden und kostet Germania ihre weiße Punkteweste.David Daus und Björn Helbing überzeugen mit jeweils zwei Einzelsiegen
TISCHTENNIS 2. BUNDESLIGA NORD DJK Germ. Holthausen Tennis Borussia Berlin 7:9 Spielplan: Daus/Förster - Mrkvicka/Seibot 3:1, Jordanov/Polutnik - Borchardt/Köstner 1:3, Grozdanov/Helbing - Popal/Kath 1:3, Daus - Borchardt 3:1, Jordanov - Mrkvicka 0:3, Grozdanov - Köstner 1:3, Förster - Seibot 3:2, Helbing - Kath 3:2, Polutnik - Popal 0:3, Daus - Mrkvicka 3:0, Jordanov - Borchardt 2:3, Grozdanov - Seibot 3:0, Förster - Köstner 0:3, Helbing - Popal 3:1, Polutnik - Kath 0:3, Daus/Förster - Borchardt/Köstner 1:3.
Im letzten Spiel hat es die DJK nun doch noch erwischt. Nach 15 Siegen in Folge gab es gegen Tennis Borussia mit dem knappsten aller Ergebnisse die erste Niederlage.
Wie schon befürchtet, konnte Marko Jevtovic wegen eines Hexenschusses nicht spielen. Für ihn musste Jens Polutnik einspringen, der noch tags zuvor in der Oberliga zwei Niederlagen einstecken musste. Um es gleich vorwegzunehmen, machte Polutnik seine Sache überraschend gut, hatte im zweiten Einzel sogar reihenweise Satzbälle, konnte aber beide Niederlagen nicht vermeiden.
Von Beginn an zeigten die Berliner, warum sie in der Rückserie alles geschlagen hatten und gingen schon nach den Doppeln in Führung. David Daus gelang der Ausgleich, aber TeBe Berlins Spitzenspieler Mrkvicka sorgte gegen Teodor Jordanov für die erneute Gäste-Führung, die der starke Köstner gegen Grozdan Grozdanov noch ausbaute. Mit zwei dramatischen Fünfsatz-Siegen von G.C. Förster und Björn Helbing kämpfte sich Germania wieder zurück, und von da an wechselte Führung für TeBe und Ausgleich von Spiel zu Spiel. Niederlage Polutnik, Sieg Daus, Niederlage Jordanov, Sieg Helbing, Niederlage Polutnik - es stand 7:8 und das Schlussdoppel musste entscheiden. Zu dem Zeitpunkt waren bereits vier Stunden gespielt, und die dank freien Eintritts gut gefüllte Halle war immer noch nicht leerer geworden. Obwohl jetzt bereits feststand, dass der totale Saisontriumph mit 32:0 Punkten nicht mehr möglich war, standen die Anhänger wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft. Immer wieder wurde das Schlussdoppel Daus/Förster durch rhytmisches Klatschen aufgemuntert, doch am Ende bejubelten die Berliner ihren Erfolg. Der war absolut verdient, was auch durch das klar bessere Satzverhältnis von 34:26 untermauert wird.
So richtig gewurmt hat es bei der Germania wohl niemanden. Überall sah man nach dem Spiel bei Gegrilltem und Freibier in lachende Gesichter. Es galt, den Meister zu feiern und auch darin waren die Holthauser meisterlich.
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