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AW: Verhältnis Rotation:Tempo
im grunde genommen ist der verlust an rotationsgeschwindigkeit bei harten/schnellen schlägen völlig normal. sicher sind die profis durch eine sehr exakte technik und durch das frischkleben in der lage auch bei sehr hohem tempo dem ball trotzdem sehr viel "in relation zum tempo" rotation zu verleihen.
geh einfach davon aus, dass die kraft, die du über den schläger auf den ball überträgst dem wert 100 entspricht.
triffst du den ball frontal (schmetterball) so erfolgt die übertragung zu 100 in geschwindigkeit. der ball ist sehr schnell hat aber keinen effet. triffst du den ball tangential wird ein teil der aufgewendeten energie ein rotation, der andere teil in geschwindigkeit umgewandelt. ich denke es ist klar, dass ein mehr an rotation immer auch mit dem verlust von tempo einhergeht.
bei richtiger technik läßt sich sicher ein höchstmaß zwischen rotation und tempo einstellen. es gilt desweiteren jedoch zu beachten, dass rotationslose schmetterbälle, nach dem schlag stetig an geschwindigkeit verlieren. rotationsreiche bälle jedoch bei aufsprung auf die blatte (aufgrund von reibung und der vorwärtsrotation) noch einmal an tempo gewinnen.
daher gleicht rotation auch ein bisschen den verlust des tempos wie aus.
so nach den ganzen ausschweifungen nochmal konkret zu deiner frage:
bei normaler technik (nicht die der profis) ist der verlust an tempo zu kosten der rotation sicher höher. wenn du an deiner technik arbeitest läßt gelingt es dir jedoch sicher auch bei höherem tempo genügend rotation aufzubauen. auch wenn diese natürlich nicht so hoch ist wie bei richtigen effettopspins.
ich denke das geheimnis liegt in der koordination einzelner bewegungsabläufe zu einer fließenden, genau koordinierten bewegung. also fußstellung + rumpdrehung + oberarmeinsatz + unterarmeinsatz für maximales tempo
und schneller handgelenkeinsatz für maximale rotation.
aber nochmal richtig rotationsreiche, schnelle tops sind sehr schwer zu erzielen. von daher haben deine kameraden schon recht.
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