Zitat:
Zitat von Hurz67
Hi,
ich möchte noch etwas zur physikalischen Betrachtung beitragen (auch wenn das tws. nicht gern gesehen wird)...
Ich habe nach längerer Überlegung festgestellt, das trotz des Energie- und Impulserhaltungssatzes der Ball trotzdem schneller als die Differenzgeschwindigkeit von Ball und Schlägerblatt sein kann bzw. sein wird:
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Hallo, das habe ich oben schon mal erklärt. Einfach nur mal logisch denken was ich geschrieben hab. Die relative Absprunggeschwindigkeit kann nicht schneller sein als die relative Eintauch-Geschwindigkeit. Dass der Ball dan relativ zum Tisch schneller ist nach dem Absprung als die Differnzgeschwindigkeit Ball/Schlägerblatt sollte klar daraus hervorgehen, da man ja die Relativgeschwindigkeit des Schlägerblattes dazu addieren muss.
Zitat:
Zitat von Hurz67
(Ausgehend von einem ruhenden Ball und sich bewegendem Schlägerblatt)
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Ob der Ball " ruht " oder das Schlägerblatt ist physikalisch egal, da Geschwindigkeiten immer relativ sind, das heisst immer nur in Beziehung zwischen 2 Objekten gemessen werden können habe ich schon mehr mal erklärt. Wenn der Ball mit kmh 50 auf einen über der Platten ruhenden Schläger trifft wird genau die gleiche physikalische Aufprallenergie umgesetzt als wenn der Ball relativ zum Tisch ruht und der Schläger relativ zum Tisch frontal auf den Ball mit 50 kmh flieht. Das ist im Grunde ganz einfach.
Zitat:
Zitat von Hurz67
Was klar ist, ist das beide Sätze gelten, allerdings mit der Maßgabe, das der Impuls vom Blatt auf einer weitaus höheren Masse beruht als die geschätzten 160gr des Holzes. Denn der Arm und der ganze Körper legen sich in den Schlag. Dies bedeutet Das die Arm/Schläger-Konstruktion eine deutlich höhere Energie und einen deutlich höheren Impuls haben als angenomen. Aufgrund der deutlich niedrigeren Masse wird die resultierende Geschindigkeit des Balles höher sein können.
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Du bringst hier was durcheinander, genau wie mithardemp. Der Impuls wird durch den Arm nicht höher nur wirkt sich ein starkes Festhalten so aus, dass der Schläger weniger nach hinten beschleunigt wird beim Aufreffen und diese Energie dann mehr in den Ball beschleunigen kann, relativ zum Tisch. 2. Es geht nur ein sehr kleiner Teil der Kraft die die kin. Masse von Arm und Schläger beschleunigt in den Ball, siehe weiter oben, je leichter der Ball oder schwerer der Schläge umso weniger davon. Dein letzten Satz ist Unsinn und der gleiche Denkfehler. Von der kin. Bewegungsenergie wird nur ein kleiner Teil auf den Ball übertragen , je leichter der Ball umso weniger.
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Zitat von Hurz67
Nun geschieht folgendes: der Ball wird aus diesem, mit mechanischen Spannungswerten aufgeladenem System (komischerweise ähnelt die Wortwahl irgendwie den Herstellersprüchen) nun auf einer Strecke von ca 3-4mm Länge wieder beschleunigt, aber die Geschewingkeit hängt nun nur noch von den in diesem System* gespeicherten Enegien und der Masse des Balles ab.
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Die Beschleunigung kommt nur aus der kin. Energie des Aufpralls, und die hängt im wesentlichem von der Masse es Balles ab. Nur das is jetzt nicht so wichtig, da wie von der Energiebilanz ausgehen. Einer höhere Masse des Balle würde lediglich den Schläger mehr nach hinten beschleunigen. Du packt hier wieder ein ganz anders Thema an, als ich mit der Relativgeschwindigkeit. Noch mal die Spannungsenergie des Belages geht nicht in den Ball, außer die die durch den Ballkontakt erst aufgebaut wurde.
Deine Berechnungen zur kinentischen Masse haben mit den Materialeigenschaften selbst eigentlich wenig zu tun, sieht man mal davon ab, dass der Wirkungsgrad eines Belages, Holzes bei sehr schweren Bällen schlechter werden dürfte. Aber wie gesagt darum geht es mir gar nicht.
Merkur