Thema: TIBHAR Sinus
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Alt 07.05.2008, 19:45
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Nacki Nacki ist offline
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AW: TIBHAR Sinus Neuheit 2008

Hab gestern den härteren Sinus gespielt.
Generell kann man zunächst konstatieren, daß eine Schwäche der zweiten Tensorgeneration nicht mehr auftritt. Das zwei- bis dreimalige Kleben, wie ich es bei der Vorgängergeneration nötig hatte, braucht es vorher nicht mehr unbedingt. Auch mit einer Klebeschicht spielt sich die dritte Generation amtlich. Freilich werde ich das noch ausprobieren.
Und da mir mit dem ebenfalls zum ersten mal gespielten Platin soft eigentlich kein Ball planlos ins Netz gefallen ist, muß ich wohl leider die Fälle, bei denen es mir mit dem Sinus passiert ist, eher auf den Belag an sich und meine Unfähigkeit schieben als auf die andere Krankheit der zweiten Generation.

Doch von vorne. Ich habe den Sinus in max auf der Rückhand auf dem Magic Off, ein mittelschnelles Off-Holz älteren Semesters, gespielt.
Der Sinus ist schon ein ordentliches Brett und wirklich nicht ganz leicht zu beherrschen. Schwierigkeiten hatte ich, wenn ich mir über die ankommende Rotation nicht ganz klar war und bei passiven Schlägen. Ausnahme beim kurz Legen und bei allen Offensivschlägen über dem Tisch, wenn der Ball nicht schon zu flach war. Blocken hingegen war furchtbar. Schnelle und flache, eher schlagspinartige Bälle gingen auch beim Einspielen schon zu oft ins Netz, während so ziemlich alles, was weich kam, im Trainingsmatch weit weit über den Tisch gesegelt ist, es sei denn, man stand anständig hinter dem Ball und hat sehr aktiv geblockt.
Und dieser Trend, daß man eher was machen muß am Ball, scheint sich leider wie ein roter Faden durch alle Bereiche zu ziehen. Wenn man nämlich durchzieht, kommt der Ball in der Regel ziemlich gut. Das gilt von hinten wie auch beim Gegenziehen am Tisch. Letzteres hatte nahezu Offenbarungscharakter. Will man aber von hinten nur locker raufheben, eigentlich mein Standardschlag, oder einen Aufschlag nur fluffig anziehen, gerät man schnell in Teufels Küche. Rückschläge, die mit einem geklebten oder getunten Mark V in 2,0 oder einem Nimbus in max sicher gekommen wären, landeten mit dem Sinus ziemlich weit unten im Netz oder flogen beängstigend weit über den Tisch.

Der Sinus reagiert also sehr sehr empfindlich auf die Rotation, wenn man einen passiven Schlag macht. Insofern der perfekte Belag für Leute, die auf alles trümmern, was sich bewegt. Ich muß das erstmal noch weiter beobachten, ob ich das in den Griff bekomme, oder eben mal in 2,0 oder einen der weicheren Vertreter probieren. Auch auf dem Energy Wood kann ich das nächste Woche mal antesten, welches mir für die Beläge aus der zweiten Generation zu langsam war. Aber vielleicht wäre das jetzt was mit den schnelleren Belägen.
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