Zitat:
Original geschrieben von Jaskula
Sinn der Sache ist ja beim Sport auch nicht, den Besseren zu ermitteln, sondern den Zufallssieger.
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Super gesagt.
Die Zahl 21 war identisch mit TT. Man kannte es, egal TT-Spieler oder nicht, und hatte mit TT zusammengebracht. Und wer weiss jetzt von 11, ausser Aktivspieler? Die Identität wurde somit ruiniert. (So wurde Volleyball auch Opfer der Regeläderungen).
Ich denke, Sätze bis 11 passen einfach nicht zu dem schnellsten Ballsport der Welt. Die sind einfach zu kurz. Da bleibt einem keine Möglichkeit mehr sich taktisch einzustellen. Einen Satzverlust mit dem nächsten Satz zu kompensieren ist ja auch nicht vertretbar. Z.B. wenn früher mein Gegner 11:9 führte, hatte ich die Möglichkeit den Satz noch für mich zu entscheiden durch taktischer Umstellung während des Satzes. Am Ende war es dann 1:0 für mich und nicht 0:1.
Und wenn man 2-3 Nässe in einem Satz hat, dann ist mit ca. 20% zuviel dem Zufall überlassen.
Ausserdem spielen wir jetzt weniger als zuvor (theoretisch):
Jetzt => Bei einem Spiel von 3:2 => 5 * (11:9) = 100 Bälle
Vorher => 3 * (21:19) = 120 Bälle
Beim letzten German Open lag Boll gegen Kreanga in einem Satz 0:8 zurück; was denkt ihr, in welchem System hätte er die bessere Chance gehabt, den Satz doch für sich zu entscheiden?
Ich wäre für Sätze bis 15 und Wechsel nach 3 Aufschlägen einverstanden gewesen. Das wäre dann keine so drastische Änderung.
Gruss.
Loop