Im Spitzen-Sport ist es ja nunmal so, dass man Anfeindungen eine dankbare Trefferfläche bietet, wenn man sich denn als homosexuell outet. Ist in anderen Sportarte ja auch die absolute Ausnahme, dass da jemand zu seiner Homosexualität steht.
In den unteren Klassen sehe ich aber eigentlich keinen größeren Unterschied zu den Nicht-Sportlern, mit denen man zu tun hat. Habe durchaus schon den einen oder anderen am Tisch getroffen, von dem man wusste, dass er schwul ist. (früher auch schon einen schwulen Doppelpartner gehabt).
Gibt ja auch im normalen Leben genügend Homosexuelle, die sich nicht gleich jedem, den sie treffen mit den Worten: "Hallo ich bin schwul" vorstellen, sondern bei denen es auch nur Freunde oder bessere Bekannte wissen.
Vielleicht auch ganz gut so, ansonsten würden einige zartbesaitete Sportkameraden sich ja auch nicht mehr unter die Dusche trauen, aus Angst, sofort als Objekt sexueller Phantasien zu dienen

(wobei ich mich davon ehrlich gesgt auch nicht ganz ausnehme, habe/hätte da auch irgendwie ein komischen Gefühl, obwohl einem ja eigentlich klar sein sollte, dass man nicht unbedingt automatisch der Traummann eines jeden Schwulen ist...)
Aber Siegmund Freud´s hergeleiteten Zusammenhang verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz - ist Homosexualität ein rein deutschen "Problem" ?