Tja, auch hier scheiden sich wieder die Geister. Der von Turboblock genannte Ivanisevic z. B., war mir nie sympatisch. Aber auch nicht wirklich unsympatisch.
Ich erinnere mich gerade an ein Interview mit Becker, der, als er zu Ivanisevics Spiel befragte wurde, sinngemaess antowortete: "Der junge Mann hat den besten Aufschlag der Welt - und jetzt stell' Dir mal vor, der koennte auch noch Tennis spielen!"
Ich habe aufgehoert, mich ernsthaft fuer Tennis zu interessieren. Das war so um den Zeitpunkt, als Typen wie E. Kafelnikov und J. Courier mehr und mehr aufkamen. Deshalb isses mir auch heutzutage scheissegal, wer nun welches Tunier gewinnt. Und wenn ich mal zufaellig Glueck habe, dann sehe ich tatsaechlich ein gutes Match im Fernsehen. Vorbei aber sind die Zeiten, als ich Daviscup-Wochenenden fieberhaft entgegen sehnte oder gar fuer die French-Open kostabare Urlaubstage opferte.
Deshalb schwelge ich weiterhin in Nostalgie und seh' mir nun zum x-ten Male, den Klassiker "Conners - Krickstein" (US-Open 1991) an.