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Wirtschaftliche Folgen
Überall gibt es Leute, die Gesundsheitsrisiken verdrängen und nicht wahrhaben. Es ist leider so, und ich sage leider, wegen unserer Kinder. Wer selbst (noch) nicht betroffen ist, findet Rauchen cool, trinkt entsprechend viel Alkohol oder ...
Der Mensch lernt eben nur durch eigenen Leidensdruck etwas zu verändern, deshalb bringt die Diskussion nicht viel weiter. Die Gesundheitsschädigung (ich spreche nicht von Gefährdung) tritt eben auch bei weniger Kleben auf, auch wenn's keine hören will.
Was ich nicht verstehe, ist das Verhalten der TT-Handelsfirmen. Kein Konzern, keine Chemiefirma würde so leichtfertig mit diesen Risiken umgehen. Ich meine die wirtschaftlichen Risiken. Denkt nur an die Produkthaftung und die neuen Gesetze. Eine Klage eines Betroffenen (evtl. noch der ein oder andere Mitkläger) und die Firmen könnten zumachen, da die Eigenkapitaldecke gar nicht reicht. Zuviele Verstöße: kein Sicherheitsdatenblatt, kein klarer Hinweis auf die Gesundheitsgefährdung, bekanntes Wissen über die Gefährlichkeit der Stoffe, ...
Auch die Rechtsform GmbH hilft da nicht weiter, denn die Geschäftsführer und "Mitwisser" machen sich strafrechtlich haftbar. Das ist das, was ich nicht daran verstehe. Sind das denn keine Profis im Management der Firmen? Wo haben die ihr Rechtsabteilungen? Ich bin selbst Geschäftsführer einer 140 Mann Firma gewesen und kann nur sagen, ich hätte dieses Risiko nie auf mich genommen. Es ist einfach zu leichtfertig zu sagen, es stand ja klein drauf, darf nicht in die Hände Jugendlicher gelangen, wenn es in jedem Laden an Kinder verkauft wird. Ich glaube einfach, die Firmen sind alles andere als wirklich professionell geführt.
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Freddie,
mit Skol und einem Cheerio
macht Tischtennis mein Leben froh.
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