Sehr viele Vereine bei uns im Umkreis haben in den letzten Jahren sogenannte "Arbeitseinsätze" in ihren Satzungen festgeschrieben. Das wurde notwendig, weil die Bereitschaft für den Verein oder die Abteilung, also für die Allgemeinheit etwas tun, immer mehr nachläßt. Jeder sieht den Verein nur noch als Dienstleister an und jeder will nur noch sein "Ding" machen und sonst garnichts. Diese Arbeitseinsätze werden, wenn sie nicht abgeleistet werden, am Ende des Jahres mit einer Summe "X" in Rechnung gestellt. Die Arbeitseinsätze können verrechnet werden, durch z.B. Jugendbetreuung, Fahrdienste, ehrenamtliche Arbeit, Vorstandsarbeit, Kuchenspenden, Dienste bei Veranstaltungen oder auch Schiedsrichtereinsätze. Sehr wenige Vereinsmitglieder müssen tatsächlich die Summe "X" bezahlen, weil plötzlich jeder was für den Verein tut. Das zeigt wieder einmal, es geht nur über den Geldbeutel. Auch Tischtennis könnte damit sein Schiedsrichterproblem erschlagen.
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