Hoi Rieslingrübe
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Zitat von Rieslingrübe
Dies war in der Tat ein hurtiger Prügel, der auch vielen Profis zu extrem ausfiel. Ausnahme: Ralf Wosik. Dieser vertraute zumindest 1989 in Dortmund und 1987 in Delhi, dort u.a. bei seinem Sieg im Mannschaftskampf über Lindh, einem solchen Holz. Das Modell von Wosik hieß allerdings nur ´Joola-Extrem´ und besaß einen anatomischen Griff. Gab es hiervon auch eine konkave Böhm-Ausführung?
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Einem Katalog aus dem Jahre 1987 entnehme ich, dass es das "Joola Extrem" in drei Auführungen gab: Wosik mit anatonischem Griff, Böhm mit konkavem Griff und Schöler mit geradem Griff.
Werbeprosa: "Durch das extreme Tempo ist das Holz natürgemäss schwierig zu kontrollieren, so dass nur Spieler mit einem täglichen Trainingspensum dieses Hochleistungsgerät ausnützen können."
Auf dem Holz stand folgender Text:
Achtung! Dieses Holz ist auf extrem Beschleunigung und Stabilität ausgelegt. Es wurde konzipiert für Zwecke des Hochleistungssports, für Spieler mit einem täglichen Pensum von mehreren Stunden."
Der grosse Hit jener Tage war jedoch nicht das 7-schichtige Extrem sonder das Carbon Original mit konkavem und das Carbon Pro mit geradem Griff, welches die gleichen Tempowerte wie die Extrem-Hölzer erreichte und das bei höherer Kontrolle. Dieses Holz gleicht entfernt einem Stiga Flisan und hatte einen stark vergrösserten Schlägerkopf.
Cheers, Martin