hi manfred,
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Deine Auffassung mit den Zetteln ist m.E. nur theoretisch. In dem Moment, wo der OSR die Zettel mit den Doppelaufstellungen auseinanderfaltet und die Eintragungen in den Spielbericht übernimmt, haben die Mannschaftsführer doch längst Einblick genommen. So schnell kann der OSR das meistens gar nicht prüfen, ohne dass die Mannschaftsführer die Aufstellung des Gegners gesehen haben. Jedenfalls habe ich noch keinen OSR gesehen, der die Doppelaufstellung im "stillen Kämmerlein" prüft.
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die überprüfung muss der osr ja nicht im "stillen kämmerlein" machen, sondern nur, bevor er die doppel in den spielbericht einträgt - und das ist selbstverständlich sehr schnell erledigt und sollte jeder osr auch tun. dass das nicht jeder macht ist mir allerdings auch klar.
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Und spätestens nach Kenntnis der Aufstellung des Gegners kann m.M. nach die Doppelaufstellung nicht neu abgegeben werden
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das sehe ich (ich hoffe das ist auch korrekt) genauso. die doppelaufstellung muss, wie du sagtest, ohne kenntnis der doppelaufstellung des gegners erfolgen, daraus folgt für mich, dass wenn der fehler erst nach kenntnisnahme der doppelaufstellung des gegners erkannt wird, das spiel als verloren zu werten ist.
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Jetzt stellt sich mir aber eine Frage: Was wäre denn gewesen, wenn der OSR doch gemerkt hätte, dass die Aufstellung falsch ist und hätte dem Mannschaftsführer vor Kenntnis der Doppelaufstellung des Gegners Gelegenheit gegeben, die Doppelaufstellung zu berichtigen.
Nach der WO D 1.9.3 benennt der Mannschaftsführer vor Beginn des ersten Doppelspiels und ohne Kenntnis der Doppelaufstellungen des Gegners die Doppelpaarungen. Kann man denn die Doppelpaarungen einem OSR zweimal nennen?
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eben das ist der springende punkt: "ohne kenntnis der doppelaufstellung des gegners" ist immernoch erfüllt. also spricht imho nichts dagegen, eine neue doppelaufstellung abzugeben. es kann ja auch sein, dass der mannschaftsführer das noch selber bemerkt, bevor er die doppelaufstellung des gegners gesehen hat. auch dann sollte es ihm noch möglich sein, die doppelaufstellung zu korrigieren.
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Die Entscheidung bzgl. Lübeck deutet doch daraufhin, dass die Doppelaufstellung generell nicht noch mal genannt werden darf. Denn ich kann mir kaum vorstellen, dass Lübeck die Punkte verloren hätte, wenn die Ursache in dem Missgeschick des OSR gelegen hätte. Dann wäre doch nur eine Wiederholung des Spieles auf Kosten des Verbandes infrage gekommen.
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das hat überhaupt nichts mit dem vorgenannten zu tun. die verantwortung liegt immer bei dem mannschaftsführer, auch wenn dem osr ein "missgeschick" passiert und nicht merkt, dass die doppel falsch aufgestellt wurden. also - der osr sollte imho schon auf die korrekte doppelaufstellung achten, und sie auch vor eintragung in den spielbericht kontrollieren. damit ist aber nicht gemeint, dass die schuld beim osr zu suchen ist. das ist auf keinen fall so und sollte auch den mannschaftsführern klar sein.
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[...]sondern meine nur, dass die Regelung im HTTV, wo angeblich beide Mannschaften die Punkte verlieren bzw. der Mannschaftsführer der Mannschaft, die die Doppel nicht falsch aufgestellt hat, bestraft wird, nicht richtig sein kann.
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die punkte verliert laut ralph auch im httv nur die mannschaft, die falsch aufgestellt hat. trotzdem finde ich es nicht so schlecht, beiden mannschaftsführern die pflicht aufzuerlegen, auf die korrekte doppelaufstellung zu achten, da bei einem großteil der spiele innerhalb eines verbandes kein osr anwesend ist, also - wer sonst sollte darauf achten?
mfg
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