Einzelnen Beitrag anzeigen
  #72  
Alt 05.06.2008, 14:08
Thoki Thoki ist offline
registrierter Besucher
Junior-Forenmitglied
 
Registriert seit: 12.05.2008
Ort: Deutschland
Beiträge: 50
Thoki ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: back to the 70's

Nachdem Hansi Blocker diesen tollen Thread hochgeholt hat und ich den Beitrag von Büffelschnitt von vor 5 Jahren lesen konnte, auch was von mir, einem mit älterem Baujahr in diesem Forum ...

Alles begann mit einem Brettchen Schläger, so Mitte Ende der 70er, im Gemeindehaus der Kirchengemeinde. Ich war 14/15. Das ging so eine Zeit lang bis ich im Bücherregal meines Vaters einen damals schon Uralt-Schläger Hanno Meister (Spitzenschläger von Anfang 60er, also fast 50 Jahre alt, den habe ich heute noch - in etwa so wie ein Barna) gefunden habe. Mit dem hatte er als Student ein bisschen herum gekickt.

Mit dem Schläger hatte ich dann, eben im Gemeindehaus, den ersten Kontakt mit Vereinsspielern, die schon NI Beläge spielten. Als ich kein Bock mehr auf endlose Schupfduelle hatte, die ich eigentlich immer in der Verlängerung verlor, beschloss ich auch einen NI Schläger zu kaufen, mit dem ich auch angreifen konnte. Das war erst ein Hanno Fertigschläger mit damals dicken 2mm Irgendwas-Belägen und dann kurz bevor ich 18 wurde mein erster "richtiger" Schläger, ein Joola Green Spot Bogan mit Turbo Super Belägen in 1,5, beide Seite Orange. Der brachte große Fortschritte und ich verlor solche Spiele nicht mehr.

Eigentlich wollte ich immer im Verein Fußball spielen, was aber für meine Eltern nie ein Thema war, da man ja zertreten werden konnte. Endlich 18 trat ich sofort in unseren Dorf-Fußballverein ein, der auch eine Tischtennisabteilung hatte. Da ich nun Mitglied in diesem Verein war und keinen zusätzlichen Beitrag zahlen musste, meldete man mich zusammen mit Freunden in einer Mannschaft. Gleich die erste Saison wurden wir Staffelmeister (7te! und letzte Mannschaft in der untersten Staffel überhaupt) mit einem Wechsel auf ein Stellwag Red Spot mit denselben Belägen. Dadurch wusste ich dann auch wer Peter Stellwag ist.

Im zweiten TT-Vereinsjahr hat man mich zwar immer noch nicht ernst genommen, aber trotzdem in eine höhere Mannschaft mit lauter Barna-Spielern gesteckt, die nicht wirklich wussten was ein Topspin ist. Niemand hat mir erklärt, wie das richtig geht, also immer rumlaufen und voll mit der Vorhand drauf auf den Ball. Das immerhin auch erfolgreich in der höchsten Kreisklasse. Auf Turnieren habe ich dann gesehen, wie ein Topspin geht.

Fortan mit einem Stiga Control, Clipper (die gab‘s auch in schönen Farben) Belägen und später mit dem ersten Friendship (der einzig Wahre), mit dem man sehr gut einfach auf einen Topspin drauf kloppen konnte - die Topspin-Technik musste erst noch erlernt und verfeinert werden. Spezialball war damals ein aus der Rückhand-Seite sehr spät gedroschener Vorhand-Diagonal-Schuss in die Rückhand des Gegners, der sogar bei 2. Liga Spielern Wirkung zeigte.

Mit dem Schläger spielte ich dann ein Jahr in der Bezirksliga, um dann im vierten zu einem anderen Verein zu wechseln. In der Landesliga spielte ich dann, sogar mit Einsätzen in der Oberliga - leider nicht so erfolgreich, die Bundeswehr lässt grüßen -, das "neue" Stiga Offensiv mit Mark V (der Friendship war schon ab da Mist) auf der Vorhand und weiterhin Clipper auf der Rückhand. Der Topspin klappt seit der Zeit recht gut.

Das Folgejahr brachte wieder einen Vereinswechsel, dann allerdings mit einem Grubba All (übergroße Spielfläche) in der Landesliga und guten Einsätzen in der Verbandsliga.

Durch Studium, Arbeit und Familie gab es lange weniger Zeit für TT, so dass es eine lange Durststrecke mit Gewichtszulage und auch ein paar Jahren Aussetzen gab. In der Zeit habe ich vieles ausprobiert. Leider nicht das Richtige.

Vor ein paar Jahren habe ich beschlossen, dass es so nicht mehr weitergeht (vor allem mit meinem Bauch). Der Griff zu den ersten Tensor-Belägen - Schildkröt VMax - mit Stiga Allround Evolution, zeigte mir, dass es doch noch geht. Zusammen mit dem alten Grubba Holz (alle anderen Hölzer sind auch noch vorhanden) ging es noch besser. Inzwischen spiele ich wieder in der Landesliga, sogar mit Tendenz nach oben, neuesten Tensor Belägen (SINUS) und Zander Power Carbon.
Mit Zitat antworten