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AW: Verbandsliga 2008/2009
Das mit der Verteilung des Überhangs auf mehrere Jahre wäre zwar sinnvoll, ist aber, meiner Erinnerung nach, nicht regelkonform, da solch ein Überhang immer im Folgejahr abgebaut werden muss. Wenn TeBe III nur in der Landesliga spielt, entspannt sich die Situation etwas, auch für den Staffelleiter, denn in einer 13er-Staffel bräuchte man 13 Spieltage, die der Spielplan nicht annähernd hergäbe. So wäre es eine 12er-Staffel mit 11 Spieltagen, was gerade noch zu bewältigen ist. Es würden also vier Teams direkt absteigen, was immer noch eine Menge ist angesichts der Stärke der Liga. Lucky Loser ist für meine Begriffe Neukölln, die in der Landesliga mit ihren Neuzugängen sicher Mitfavoriten sind, in der Verbandsliga stark abstiegsbedroht gewesen wären. Ob es der Zweite der Verbandsliga in der Relegation tatsächlich schafft, bleibt abzuwarten, denn auch die Oberliga ist recht gut und ob ein etwaiger Zweiter Südring oder Hertha III gegen einen möglichen Relegationteilnehmer aus der Oberliga wie Magdeburg oder Eberswalde - nur um eine ungefähere Größenordnung zu nennen - gewinnt, scheint mir doch fraglich.
Warum ist diese Situation in diesem Jahr so extrem ? Antwort: Rückzug SCC (immerhin mussten die Spieler Dietrich, Nagm, Aramesh, Apolph in anderen Berliner Mannschaften untergebracht werden), Rückzug Stahnsdorf (macht die Oberliga etwas stärker), Wechsel der CfL-Spieler zu 3B (macht jedenfalls die Verbandsliga extrem stark), Aufstiegsverzicht einer weiteren Mannschaft aus der Oberliga, obwohl ein Platz in der Regionalliga frei ist (es würden dann 6 gute Spieler nicht in Verbands- oder Oberliga spielen). Diese Häufung von Sonderfällen wird frühestens in zwei Jahren wieder abgebaut sein. Das ist also wie mit der Maikäferpopulation.
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