Zitat:
Original geschrieben von Dr.Block
Denn warum sollte ich (oder jeder andere, der mit dem Holz auf Anhieb "nicht so kann"), Wochen darauf verwenden (oder verschwenden ?!), solange mit dem neuen Holz zu spielen, bis man die alte Spielstärke mit dem alten Holz wiedererlangt hat ? Das würde ja nur dann Sinn machen, wenn man davon ausgehen könnte, daß einem das neue Holz einen nochmaligen Schub nach vorne gegben würde, so daß man noch deutlich besser wird als mit dem alten Holz.
Außerdem finde ich mein jetziges Holz einfach klasse :-). Da müßte schon ein Holz "des Weges" kommen, mit dem ich auf Anhieb 2 Klassen höher spielen könnte, damit ich bedenkenlos wechseln würde.
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Im Prinzip richtig, ABER
- bei einem ausgereiften und auf sein Holz perfekt eingespielten Spieler wie dir wird es nicht vorkommen, daß "ein Holz des Weges kommt....". Das maximal Erwartbare ist, daß ein Holz kommt, bei dem das Eine oder Andere besser klappt.
- dann wird aber stets einiges andere nicht so gut klappen. Dies müßte dann durch Umstellung und Training auf den alten Stand gebracht werden.
Gelingt das spielst du mit dem neuen Material besser => Zugewinn
Gelingt das nicht => +-0 oder sogar Verschlechterung
Dies Alles gilt natürlich nicht nur für Hölzer sondern auch für Beläge und es ist zugegeben schwierig, die Bilanz vorher korrekt abzuschätzen.
FAZIT: wer "auf Anhieb nicht so kann" => lassen
wer Vor- und Nachteile hat => abschätzen, ob Nachteile wegtrainierbar
wer mehr Vorteile erfährt => umsteigen