
16.06.2008, 10:56
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AW: Angreifen näher am Tisch
Zitat:
Zitat von Cheftrainer
Es geht ja hier auch um jüngere Spieler. Die lernen bei einem vernünftigen Jugendtraining auch den "Gegentopspin" recht früh. Man kann die Topspin-Topspin Situation in mittleren und höheren Jugendklassen oft genug beobachten.
Wenn diese "Kids" sich mit Erwachsenen messen, muss man viele spielstärkemässig erstmal in der Kreisebene einstufen. Es gibt jetzt viele die behaupten, dass diese Kids möglichst hoch spielen sollen um sich das Spielsystem nicht zu "versauen".
Ich selbst bin aber der Meinung, dass ein 15 Jähriger mit dem Level Kreisliga eben da auch spielen soll. Klar wird er bestimmte Spielelemente nicht mehr so oft brauchen. Aber er hat ja noch Jugendranglisten und hoffentlich auch Jugendtraining. Insofern lernt er im Erwachsenenbereich sein Spielsystem anzupassen, variabler zu werden und vor allem lernt er eine sichere Eröffnung auf Unterschnitt. Wenn er weiter gut trainiert dann ist der Sprung auf Bezirks- oder auch Landesebene nur eine Frage der Zeit. Die Zeit in der Kreisliga ist keine verlorene Zeit. Erfolgreich ist man nur, wenn man sich auch da durchsetzen kann. Und es gibt auch in den höheren Klassen genug Situationen wo ihm diese Erfahrungen hilfreich sein werden.
Insofern ist Topspin-Topspin bei jüngeren Spielern eine völlig normale Sache und nichts besonders tolles, was man nur in der Oberliga sehen kann. Dass es diese Situation nur sehr selten in der Kreisklasse gibt ist klar. Dass diese "Fähigkeit" auch nicht spielentscheidend sein kann ist auch klar. Aber wie einer der Vorredner bereits gesagt hat, man trainiert ja nicht unbedingt für die Kreisklasse. Zumindest dann nicht, wenn der Jugendliche motiviert ist und mindestens zweimal die Woche ein sinnvolles Training besucht.
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