Zitat:
Original geschrieben von Urs
Welche Re-Impact-Hölzer sind denn tendenziell auch für harte Beläge wie Bryce, MarkV, Mendo MP gut geeignet?
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Es sind alle dafür geeignet; nur muß man die Belagstärke reduzieren, da der sehr weiche Blattkern die Aufgabe des Schwammgummis der Beläge übernimmt.
Beim Frischkleben sollte man besonders bei den Typen MA 1 und MD 1 die Spielbeläge wie Bryce oder Mark V bis 0,4 mm geringer wählen; jedoch nicht unter 1,5 mm. Bei den anderen Typen sollte beim Frischkleben die Beläge um mind. o,2 mm reduziert werden.
Es ist äußerst wichtig, darauf zu achten , dass die verwendeten Spielbeläge nicht zu schwer sind. Hier gilt das gleiche wie beim Frischkleben.
Die verwendeten effetfreudigen Spielbeläge steuern nicht mehr allein den Effet, sondern bei den Rendler-Hölzern das Tempo. Das Effet wird je nach Schlägertyp vom Schlägerholz mit erzeugt und auf die Spielbeläge verstärkend übertragen. Wenn man also spinfreudige Spielbeläge verwendet, so wird die Effetwirkung weiter gesteigert.
Nur nützt es niemanden etwas, wenn man zu wenig Ballkontrolle hat, weil man immens Beläge verwendet, die über den angegebenen Richtwerten liegen und so natürlich die Isolationsspannung und damit die Oberflächenspannung erhöhen.
Die angegebenen Richtwerte kennzeichnen weiche Schwammunterlagen. Je langsamer man das Tempo besonders auf den Rendler-Hölzern bestimmen kann, umsomehr nimmt die Effetwirkung zu. Dünnere Spielbeläge führen also nicht wie bei herkömmlichen Schlägerhölzern zu direkteren Spiel und Effetverlust, sondern zum Verringern des Grundtempos ohne Effetverluste.
Schließlich macht es auch keinen Sinn, dickere Spielbeläge zu verwenden, wenn die Schlägerhölzer Effet erzeugen.
Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Rendler-Hölzer im Komplettgewicht besonders leicht bleiben sollen und nur geringe Fliehkräfte erzeugen, um so Arm- und Schultergelenke zu entlasten. Bei schweren Belägen kann die Kopflastigkeit erhöht wirken.
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