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Zitat von HessenMax
Hallo Mephisto,
sicher ist das in den letzten Jahren für uns etwas dumm gelaufen, aber mein Kommentar ist nicht einer persönlichen Enttäuschung entsprungen, sondern aus der für mich nicht nachvollziehbaren Handhabung seit Jahren. Sicher ist es jedem Team selbst überlassen an einem vorsorglichen Spiel teil zu nehmen oder nicht, aber aus meiner Sicht, gäbe es klarerer Lösungen, wenn man sich um diese bemühen würde. Egal in welcher Spielklasse sollte vorher jede Mannschaft wissen, wo die Wurst hängt. Genauso sollte vorher jede Mannschaft wissen, was passiert wenn man es nicht schafft. Ausserdem kommt ja noch ein nicht unwichtiger Punkt dazu. Selbst im Falle eine positiven Ausgangs eines Entscheidungsspiels ist keinerlei Planung möglich für die kommende Saison.
Ich kann mich an einen Fall erinnern, da spielten wir mit Jügesheim, FTV Ffm. in einer Gruppe. Wir wurden Gruppensieger und blieben in der BOL. Nach dem 10.06. wurde dann FTV informiert, dass auch sie als zweiter aufgestiegen sind. Das Problem damals war, dass wegen der vorher endeten Wechselfrist, kein Spieler (der damals das Niveau gehabt hätte), gewechselt ist, weil er eben nicht BL spielen wollte. Das Ende vom Lied war, dass FTV sang und klanglos wieder abgestiegen ist.
So gesehen haben wir hier zwei Probleme, die man mit einer anderen/besseren Planung behebn könnte.
Gruß
HM
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Glaube, wir reden etwas aneinander vorbei.
Die Nachteile, erst nach der Wechselfrist von einem Aufstieg zu erfahren, liegen klar auf der Hand. Genau das hatten wir auch schon. Da sind wir nämlich als Relegationszweiter nachträglich aufgestiegen und ein junger Spieler ist dann auf den Hang gewechselt. Hätte der Aufstieg festgestanden, wäre es vielleicht anders gelaufen.
Aber was wären die Alternativen?
Entweder ein Wechselfristende nach der Mannschaftsmeldung oder je nach Situation Klassen mit 8 oder 15 Teams.
Ich denke, dass eine Wechselfrist nach erfolgter Meldung/Einteilung wesentlich mehr Negativfolgen für die Vereine hätte. Dann würden gemeldete Mannschaften auf einmal ohne die geplanten Spieler dastehen - da könnten in der Folge ganze Vereine dran zu Grunde gehen, weil das dann mannschaftsübergreifend einschlagen würde. Da wären die Aufschreie dann viel größer hier. Insofern gibt es aus meiner Sicht keine Alternative dazu, die Mannschaftsmeldung erst abzuschließen, wenn feststeht, welche Spieler ein Verein tatsächlich zur Verfügung hat und planen kann.
Alternative 2, um Verbindlichkeit zu schaffen, wäre, kein Nachrücken auf freie Plätze zu ermöglichen. Folge wären ungleiche Gruppenstärken. Die Probleme würden mit zu wenig Spielen anfangen und würde bishin zu Hallenbelegungsproblemen führen, mal ganz abgesehen von den Planungsproblemen für die Offiziellen.
Habe ich eine Alternative übersehen? Was wäre Dein konkreter Vorschlag, HessenMax?
Angesichts der von mir genannten Alternativen finde ich den derzeitigen Weg sehr sinnvoll, dass in Bereichen, wo potentiell Plätze frei werden könnten, vorsorglich die Nachrücker über eine vorsorgliche Relegation ausgespielt werden. Ansonsten wäre der Nachrückmodus auf jeden Fall ungerechter als durch einen sportlichen Vergleich.
Insofern bin ich wieder meiner Aussage, dass die betroffenen Vereine das eben als Chance begreifen oder die Teilnahme lassen sollen - dann haben sie auch klare Planbarkeit.
Bin gespannt auf evtl. Alternativvorschlag - vielleicht hatte ich ja was nicht im Blick ...