Zitat:
Zitat von tt-trommler
Also ich mache es seit 30 Jahren folgendermassen :
Belag aufs Holz legen und Umriss anzeichnen mit einem ganz normalen Kugelschreiber
mit einer ganz normalen Schere den Belag zuschneiden
Kleber (z.B. Butterfly Chack) auf Holz und Schwamm aufbringen, antrocknen lassen, Schwamm auf Holz möglichst passgenau legen und mit einem Nudelholz festrollen
Da jetzt der Belag allseitig etwa 5 mm übersteht schneide ich grob wieder mit einer normalen Schere nach auf ca. 1-2 mm und jetzt kommts :
man nehme ein Bohrmaschine mit einem Rundtelleraufsatz der mit normalem Schleifpapier bestückt ist, spanne die Bohrmaschine ein und schleife rundum den Belag bis auf das Holz ab. Mit etwas Übung - absolut null Probleme und ohne "Holzverlust" und ohne Beeintächtigung der Symmetrie.
Belag mit Wasser gleich säubern weil etwas Kleber natürlich mitabgeschliffen wird und sonst auf dem Belag als "Brösel" hängt.
Klappt wunderbar ohne Ausfranzungen o.ä.
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Wow, dass ist zumindest bis heute die aufwendigste Methode einen Belag zu kleben.
Einfach aufkleben, bündig abschneiden (ob mit Schere oder Cutter entsprechende der persönlichen Vorlieben), Kantenband drum und fertig. Der Schläger muss ja schließlich keinen Schönheitspreis gewinnen und außerdem lässt sich mit dem guten alten Kantenband auch die ein oder andere nicht ganz sauber geschnittene Stelle 'verstecken'.
Zur Versiegelung: Also ich habe für meine jetzigen Beläge in der Testphase den TSP Racket Coat verwendet. Ist eine Versiegelung auf wasserbasis, für 5€ zu bekommen und die Spieleigenschaften ändern sich wenn überhaupt nur marginal.