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Alt 06.07.2008, 18:11
Rudi Endres Rudi Endres ist offline
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AW: Tischtennis muss langsamer werden!

Zitat:
Zitat von KÖNIGSBLAU04 Beitrag anzeigen
Meiner Meinung wäre es dann eine Sportart. Aber mal eine provokante Gegenfrage: Muss Tischtennis denn unbedingt medienwirksam er gestaltet werden? Warum können wir uns nicht mit dem Status quo zufrieden geben?

Es ist heutzutage üblich alles rosarot darzustellen und mit Sprüchen, wie "Probleme bieten neue Chancen" und so weiter die Wirklichkeit zu vernebeln.
Wer Reformen anstößt oder alles unverändert lassen will, sollte sich der Konsequenzen bewusst sein. Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist vonnöten.
TT hat Strukturen mit vielen hauptamtlichen Mitarbeitern aufgebaut. Diese müssen finanziert werden. Geht die Entwicklung so weiter, werden viele Verbände existentielle Probleme bekommen. Bereits jetzt können einige Landesverbände ihren Haushalt kaum oder nicht mehr ausgleichen. Profivereine kämpfen ums Überleben. Fast die Hälfte aller Mitgliedsvereine hat keine oder nur noch eine Nachwuchsmannschaft. Die Infrastruktur ist vielerorts nicht mehr gegeben. Wo es keine Vereine mehr gibt, können sich Erfolge oder Werbemaßnahmen nicht auswirken. Der DTTB verliert fast jedes Jahr 15000 Mitglieder. Keine andere Sportart ist so stark rückläufig. In anderen europäischen Verbänden sieht es nicht besser aus.
Das ist keine Schwarzmalerei, sondern traurige Realität.
Es muss was geschehen und zwar auf allen Ebenen. Die Wundersuperregel gibt es nicht. Wir sollten Veränderungen eine Chance geben und nicht im Vorfeld alles zerreden. Die Wirksamkeit muss nach einem festgelegten Zeitraum überprüft werden. Und man muss den Mut haben, Reformen notfalls zurückzunehmen.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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