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Alt 13.11.2000, 00:54
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Edwin Edwin ist offline
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hi,

@aufschlaggott
das mit der regeländerung beim aufschlag sehe ich etwas anders. wenn man wirklich medienwirksamer sein möchte - und um nichts anderes geht es doch bei den momentanen diskussionen um regeländerungen - dann muss man meiner meinung nach den aufschlag entschärfen. das ist nun mal für nicht-tt-spieler der am schwersten zu verstehendste schlag beim tt.

auch wenn ich als tt-spieler gute aufschläger wie z.b. waldner bewundere, da ich selber erst sehe, was in seinem aufschlag war, wenn der gegner den ball weggetan hat, so sehe ich doch lieber einen gut rausgespielten punkt von ihm. dass rh-aufschläge kein rückschritt sind, hat man auch in jenem finale waldner vs. kong gesehen - es gehört halt immer mehr dazu, als gute aufschläge zu haben.

ich denke, wenn man sich über mediengerechtere darstellung unseres sports unterhält, dann muss man den aufschlag entschärfen. wenn man das nicht will, dann muss man sich auch nicht über mediengerechtere darstellung unterhalten. für mich war die einführung des 40-mm-balles so unnötig wie ein kropf, genauso wie eine evtl. neue zählweise. ich sehe auch ein, dass man gute aufschläge nicht einfach hat, sondern sie auch trainieren muss und man sich die punkte, die man damit erziehlt, somit auch verdient hat, aber für mich ist ein direkter aufschlagpunkt halt nicht sehr attraktiv anzusehen.

in meinen augen ist eine aufschlagregeländerung (z.b. nur rh-aufschläge) also kein rückschritt, sondern die erlaubnis, den aufschlag verdecken zu dürfen war ein fehler, den man dadurch rückgängig macht und somit bessere spiele im profi-bereich zu sehen bekommt, da weniger direkte fehler gemacht werden (und weniger direkte punkte mit dem ersten schlag) und somit längere ballwechsel zustande kommen. darüber braucht man sich aber eben nur zu unterhalten, wenn man einen sinn darin sieht, z.b. medien - wenn man nämlich eh nicht in den medien vertreten ist, dann ist es auch egal wie unattraktiv ein spiel ist

mfg

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http://www.frintrop-tt.de
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