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Alt 13.11.2000, 15:28
Rahul Nelson Rahul Nelson ist offline
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Ihr habt das eigentliche Thema aus den Augen verloren, das Aufschlaggott angeschnitten hatte: konsequente Beachtung der Aufschlagregel.
@ Oblomow
Auch bei Weltmeisterschaften kann hiervon keine Rede sein. Ein wesentlicher Grund: Von seinem Platz auf Höhe der Tischmitte aus kann der Schiedsrichter in Zweifelsfällen kaum beurteilen, ob der Ball hinter dem Körper getroffen wurde. Deshalb würde auch eine Regeländerung, die vorschreibt, den Ball vor dem Körper zu treffen (statt nur hinter dem Körper zu verbieten) das Problem nicht lösen, sondern allenfalls ein wenig nach vorne verlagern.
@ Aufschlaggott
Auch vor dem Körper lassen sich noch Vorhandaufschläge durchführen (natürlich nicht so wie derzeit). Aber selbst wenn nur noch Rückhandaufschläge erlaubt wären, würden die Spieler mit Sicherheit rasch lernen, den Ball sehr effektiv zu verdecken.
Der einfachste mir bekannte Lösungsvorschlag hierfür stammt vom schwedischen Spitzentrainer Glenn Östh und wurde im dts bereits in einer Titelgeschichte vorgestellt: Verbieten, unter dem freien Arm hindurch aufzuschlagen.
Auch dies würde aber nur dann helfen, wenn man den eigentlich von Aufschlaggott kritisierten Punkt umsetzen würde: die Aufschlagregel, welche auch immer es ist, konsequent anzuwenden. Die unausgesprochenen Stillhalteabkommen überall dort, wo kein offizieller Schiedsrichter eingesetzt ist, haben leider längst zu einer Art sozialem Gruppenzwang geführt. Wer nach den Regeln zählt, erntet Kritik bis hin zum massiven Streit. Verkehrte Welt!
Mit freundlichem Gruß aus der dts-Redaktion
Rahul

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