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Alt 10.07.2008, 10:31
Cheftrainer Cheftrainer ist offline
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Cheftrainer ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Extreme sinnvoll?

Es ist halt auch immer ein zweischneidiges Schwert.

Natürlich ist es so, dass viele Hobbysportler viel zu schnelles Material spielen. Gerade dann wenn Training nur einmal oder weniger pro Woche stattfindet.

Aber im Gegensatz dazu, darf man talentierte Kinder auch nicht zu lange bei dünneren Belägen lassen. Wenn also das Grundlagentraining beendet ist (ca. 2 Jahre) dann wird der Bewegungsumfang der meisten Techniken (allen voran VH-Topspin) reduziert. Denn man dies mit dünneren Belägen (1,5 oder 1,8mm) macht, dann kann das dazu führen, dass die Kids das fehlende mit unsauberen Techniken ausgleichen (Balltreffpunkt nicht sauber tangential sondern immer etwas frontal, gerade wenn man in Halbdistanz ist).

Insofern muss man immer beachten wo sich der Spieler in der Entwicklung befindet. Ich spreche hier nicht nur von der Landesspitze. Auch bei einem Bezirksranglistenspieler wird man von eher großräumigen Bewegungen zu optimierten kürzeren Bewegungen kommen, wenn der Spieler das ein oder andere Jahre Training hinter sich hat. Hier muss ein Trainer eben ein Auge auf das Material haben.

Aber zu oft habe ich da Unkenntnis erlebt. Beispielsweise ein Trainer der erreichen will, dass einer seiner Spieler (sagen wir mal 12J.) tischnäher mit kürzeren Bewegungen spielt aber den Spieler weiter mit 1,8mm auf beiden Seiten spielen lässt. Wenn es ein technisches Ziel ist die Bewegung zu verkürzen, dann sollte man mit dem Material "aufrüsten".

Aber gerade im Hobbybereich fällt der von Peter erwähnte "Trend" schon auf...
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