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Alt 12.11.2002, 00:05
Bernd Beringer Bernd Beringer ist offline
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Hallo Günter,

dieses Thema ist wirklich Klasse! Denn auch ich und viele, die ich kenne, sind der Meinung, dass Tischtennisspieler i n a l l e r R e g e l fairer sind als andere Sportler. Vor allem als z.B. Fußballer, die uns in allen Klassen, vor allem in den höchsten "Vorbild-Klassen", vormachen, was Unfairness bedeutet: Schwalben, (Täuschung, Betrug), grobe Fouls (Körperverletzung), Aggressionen gegenüber dem Gegner, dem Schiedsrichter, den (gegnerischen) Fans, den Reportern (der Öffentlickeit). Ich bin häufig entsetzt, wenn ich z.B. die Fußball-Bundesliga anschaue und feststelle, wie sich da viele Millionarios - oder auch Ich-AG's - aufführen. Schauerlich! Unsportlich! Unfair bis zum Geht-nicht-mehr!

Ich bin aber auch über einige Beiträge in diesem Thread enttäuscht. Müssen wir wirklich Verständnis gegenüber unfairen Partnern/Gegnern zeigen? Müssen wir beim Kleben, beim Belag, beim Aufschlagen, beim Zählen betrügen? "Rächen" wir uns, wenn uns der Gegenüber die Unfairness vormacht? Oder machen wir nicht doch besser unserem Gegenüber unsere Fairness vor?

Zum Trost: Ich persönlich habe in knapp 30 Jahren Tischtennis-Erfahrung vielleicht 20mal unfaire Partner kennengelernt, darunter nicht nur Spieler, sondern auch Funktionäre und Schiedsrichter. Diese Quote ist verhältnismäßig gering. Deshalb lasse ich mir meine Illusion auch von einigen Beiträgen zu diesem Thema nicht nehmen: Tischtennisspieler sind f a i r !!! Uns geht Sportlichkeit über alles!!!

Geändert von Bernd Beringer (12.11.2002 um 00:07 Uhr)
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