Original geschrieben von Lawicki
Habe den Rat befolgt und den Mark V 1,5 mm auf die Vorhand geklebt und ausgiebig getestet. Das PALIO-Verhalten auf der Rückhand hat sich absolut nicht geändert. Theorie und Praxis scheinen sich kräftig in den Haaren zu liegen. Ich werde beim GEWO 3,5 BALSA bleiben. Der PALIO ist darauf um Klassen gefährlicher (Bestätigung durch Mitspieler).
Zitat:
Original geschrieben von trendyandy
Nunja, also ich muss da Achim Rendler auch Recht geben. Ich denke, es ist einfach so, dass das Holz nciht für alle Spieler bzw. alle Spieler glecih gut geeignet ist, nur jetzt aufgrund dieser einen Erfahrung zu behaupten, dass Theorie der Hölzer und die Praxis nicht übereinstimmen ist doch etwas zu weit gegriffen.
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Sorry, aber es ist einfach unfair, so zu argumentieren, denn schließlich habe nicht nur ich ein Interesse daran, "festzustellen" , welche Spielbeläge sich am besten auf Re-Impact-Hölzern eignen; welche völlig ungeeignet sind und welche Spielbelagsstärken sich am optimalsten auswirken.
Dabei muß man natürlich auch die individuelle Spielanlage und dessen augenblickliche Möglichkeiten berücksichtigen, d.h. zwischen dem durchschnittlichen Breitensport und dem Leistungssport unterscheiden, um für beide Bereichsgruppen optimale Lösungen in der Belagswahl und in der Spielanwendung herauszukristallisieren.
Es ist also wichtig, dass konstruktive Kritik in die Diskussionsrunde einfliesst, die uns allen die Möglichkeit einräumt, über den jetzigen Wissensstand nachzudenken, zu testen und zu diskutieren.
Hierzu ist jeder herzlich eingeladen, wer eine Diskussionsgrundlage hat. Jede konstruktive Meinung zählt!!!
Das Thema Belagswahl ist dann so sehr schnell lösbar, wenn jeder seine Spielerfahrungen hier einfließen läßt. ---
Um noch einmal darauf zu verweisen, gehören mein Bruder Eugen und ich zu den Erfindern, die es mit Erfolg geschafft haben, grundlegende Veränderungen in den Grundprinzipien und in der Konstruktion von Schlägerhölzern unter 100 % Einhaltung der ITTF-Normen zu schaffen, ohne Fremdstoffeinlagen wie Carbon, Glasfaser, Titangeflechte usw. oder z.B. sonstige Instabilitäten vornehmlich im Griffbereich bei der Fertigungsidee der Re-Impact-Hölzer zu verwenden. Das bedeutet also, dass die Re-Impact-Hölzer bis auf die Verbundanteile (Kleber), die nicht als Fremdstoffe gerechnet werden, zu 100 % aus reinen Holzanteilen gefertigt wird.
Die grundlegende Ideologie erzeugt einen sehr weichen Blattkern, der mit Hilfe anderer einwirkender Erfindungsfaktoren in der Lage ist, den Katapult (Ballabsprung) ähnlich wie beim Frischkleben zu verzögern; Rotation und explosive Temporeserven freizusetzen, dessen Entstehung die Spielbeläge im Spielverhalten aufwertet und auf den abspringenden TT-Ball vollständig überträgt.
Hypothese:
Als Diskutionsgrundlage möchte ich folgende Feststellung einfließen lassen:
Die Isolationsspannung auf der Blattoberfläche ist deswegen sehr entscheidend, weil die Re-Impact-Hölzer bis auf einen Typ keine Eigenfederung (Blattschwingung) erzeugen, sondern blattsteif sind. Trotzdem wird mit Hilfe von Erfindungsfaktoren im Blattbereich ein tempoelastischer Effekt bei allen anderen Schlägertypen ab 9 mm aufwärts erzeugt.
Da die TT-Industrie bisher mehr Wert auf die Weiterentwicklung von Spielbelägen legte und dabei immer noch von Schlägerhölzern ausgeht, die kein potential überdurchschnittliches oder durchschlagendes Effet produzieren, wird die Verwendung von durchschnittlichen Spielbelägen auf den Re-Impact-Hölzern wohl kaum Spielprobleme verursachen, sondern es werden vornehmlich die Spezial-Beläge sein, mit denen ein erhöhtes Katapultverhalten realisiert werden soll. Dazu gehören sicherlich auch einige Tensorbeläge im NI- und NA-
Bereich, wo dann die Spielbelagsstärke entscheidend ist, um die Spielvorteile der Re-Impactserien bei der Verwendung der bestimmten Beläge nicht zu neutralisieren.
Es können aber auch zu preiswerte Beläge (z. B. Chinabeläge) sehr ungünstig sein, da das Material 1. unterschiedliche Spieleigenschaften erzeugen kann und 2. unterschiedlich auch sehr schwer ist.
Fazit: schweres Material und besondere katapultausgerichtete Spezialbeläge können eine Spiel- und Ballgefühlseinschränkung bis hin zum vollständigen Entfallen aller Spieleigenschaften auf Re-Impact-Hölzern verursachen. Beim Frischkleben sollten die Beläge in ihrer Stärke, je nach Schwammdichte ebenfalls reduziert werden, um in den Genuss aller Spielvorteile zu gelangen. Dünnere Spielbeläge steuern auf den Re-Impact-Hölzern nur das angegebene Grundtempo; das Effet wird durch dünnere Spielbeläge jedoch nicht eingeschränkt, sondern noch weiter gesteigert. Off- und SpinSpieler sollten jedoch keine Spielbeläge unter 1,5 mm (Frischkleben), unter 1,7 mm bei Normalspiel wählen.
Daher kann ich der Feststellung von Rudolf Endres nur beipflichten, dass Spielbeläge von 1,8 mm in den meisten Anwendungen (Breitensport als auch Leistungssport) die optimalsten grundlegenden Spielbedingungen je Spielanlage erfüllen und gerecht werden, um die individuelle Spielanlage im Off- oder Topspin auszubauen. Da jedes Schlägerholz zwei Tempoebenen mit jeweils gleichen Spielwerten auf VH u. RH hat, kann das individuelle Grundtempo bei allen anderen Spielern angeglichen werden.
Auch hier sollte sich wirklich jeder die Frage stellen, warum man unbedingt Maximalbeläge spielen will?
...... um das höchstmögliche Tempo- und Effetaufkommen beim 40 mm Ball zu realisieren? ....
Und gleichzeitig sollte man sich die Frage stellen, warum man so gerne frischklebt?
....... um eine optimale Katapultverzögerung zu erreichen?
Ist es daher unbedingt notwendig, auf einen Re-Impact-Holz max. Beläge zu spielen oder frischzukleben?
........Was meint ihr?..........
Ist es nicht sinnvoll, das Leichtgewicht der Re-Impact-Schlägerhölzer zu nutzen, um die eigene Beweglichkeit
zum Ball zu fördern ?
Wie steht es mit der Belastungsfähigkeit im Training?
Erhöht ein leichtes Komplett-Holz nicht die Leistungsgrenze?
Verringern sich durch ein leichtes Sportgerät nicht auch das Risiko an Sportverletzungen?
Jüngste Leistungssportler(innen) werden schon ab 10 Jahren von Trainern angeleitet, frischzukleben!!! Ist dieses nicht gesundheitsgefährdend?
....es gibt bereits Spieler, die an Asthma leiden und dieses aufs Frischkleben beziehen!!!..........
Oder
...Was meint Ihr?
http://www.achim@re-impact.de/